15.03.2002 | 00:00

Onodi zu Natura 2000:

Neuer Vorschlag wegen Abgrenzung der drei alpinen Gebiete

Auf Anordnung von Naturschutzreferentin Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi hat die zuständige Fachabteilung der NÖ Landesregierung einen neuen Vorschlag zur Abgrenzung der drei alpinen Gebiete im Rahmen von Natura 2000 erarbeitet, er wird in diesen Tagen nach Brüssel zur Stellungnahme übermittelt. Zentraler Punkt ist die Verringerung des Gebietes „Nordöstliche Randalpen/Hohe Wand-Schneeberg-Rax“ im Ausmaß von rund 30 Prozent, ohne dabei relevante Schutzobjekte zu beeinträchtigen. Zu dieser Änderung gibt es bereits positive Signale aus Brüssel.

„Als Naturschutzreferentin ist für mich maßgeblich, dass die Reduktion der ursprünglich gemeldeten Gesamtgebietsfläche ohne negative Beeinflussung der aus naturschutzrechtlicher Sicht wichtigen Gebiete und der darin befindlichen biologischen Netzwerke erfolgt“, sagte gestern Onodi. „Die Möglichkeit der parzellengenauen Abgrenzung und die Erarbeitung von Managementplänen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie dies in Niederösterreich im Rahmen der von der Landesregierung beauftragten Arbeitsgemeinschaft praktiziert wird, ist der einzig mögliche Weg, eine ursprüngliche Meldung zu korrigieren. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, und durch die umfassende Einbindung der Betroffenen schaffen wir sicher eine allgemein akzeptierte Neuabgrenzung. Dies ist nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft sowie die Industrie- und Gewerbegebiete, sondern auch raumordnungspolitisch für die Siedlungs- und Verkehrsstrukturen von besonderer Bedeutung“, meinte Onodi.


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