15.03.2002 | 00:00

NÖ Landesakademie für Höhere Fortbildung in der Pflege

Vertragsunterzeichnung zwischen Mödling und Landesakademie

Niederösterreich hat ab sofort eine „Landesakademie für Höhere Fortbildung in der Pflege“. Dieser Tage wurden im Büro der NÖ Gesundheitsreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, die entsprechenden Verträge zwischen der Landesakademie und der Akademie für Höhere Fortbildung in der Pflege des Landeskrankenhauses Mödling unterzeichnet. Die Bemühungen, die Überführung dieser Bildungseinrichtung für Pflegeberufe in die Landesakademie zu vollziehen, gehen bis ins Jahr 1995 zurück. Die nunmehrige Landesakademie für Höhere Fortbildung in der Krankenpflege besteht seit mittlerweile 30 Jahren in Mödling.

„An diesem Standort schlossen vergangenes Jahr 14 Personen den Universitätslehrgang für leitendes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, 11 Personen den Universitätslehrgang für lehrendes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal und 25 Personen die Sonderausbildung Krankenhaushygiene ab“, sagte heute Onodi. „Dazu kommen noch zahlreiche Absolventen von Weiterbildungskursen sowie von Sonderausbildungen in Spezialbereichen. Die Absolventinnen und Absolventen dieser Bildungseinrichtungen werden wegen ihrer hochqualitativen Ausbildung in praktisch allen gesundheitsspezifischen Einrichtungen hoch geschätzt. Die Akademie ist zudem ein Garant für die ständige Weiterentwicklung der Pflege und der Weitervermittlung neuesten Wissens“, meinte Onodi.

Pflegeberufe haben zudem große Zukunft. 346 Absolventen, davon 299 Frauen, verzeichneten im Vorjahr die NÖ Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, wobei 139 Diplomanden im eigenen Krankenhaus verblieben, 91 ihren Arbeitsplatz in einem anderen Krankenhaus in Niederösterreich oder in einem anderen Bundesland antraten und 45 nunmehr in einem Pflegeheim – der Großteil davon in Niederösterreich – beschäftigt sind. An den 14 NÖ Schulstandorten wird auch für den dringend notwendigen Nachwuchs gesorgt: In Niederösterreich werden laut einer NÖGUS-Bedarfsanalyse bis zum Jahr 2005 insgesamt 3.130 diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen benötigt. 1.839 davon wurden für den Krankenhausbereich eruiert, die restlichen 1.291 Kräfte für Pflege- und Pensionistenheime sowie für den Pflegebereich bei den sozialen Diensten und bei den sozialen Krankenversicherungsträgern. „Pflege- und Gesundheitsberufe sind Berufe mit Zukunft“, argumentierte Onodi. „Junge Menschen, die sich für diese Berufe entscheiden, haben nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, sondern auch eine fordernde, zugleich aber auch eine menschliche Tätigkeit. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch, was auch sehr viel Freude und Zufriedenheit bringen kann.“


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