06.03.2002 | 00:00

„Klösterreich“ expandiert nach Osten

Jahrhunderte alte Ordenskontakte leben auf

Mit der ungarischen Erzabtei Pannonhalma kam das erste ausländische Kloster zum Verein „Klösterreich“, einer Vereinigung von österreichischen Stiften und Klöstern, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre kulturellen Angebote gemeinsam zu vermarkten und sich gemäß ihrer uralten Gastgeber-Tradition als touristische Zentren anzubieten. Sie wollen Aufenthalt von Wallfahrern und Herberge für Reisende ebenso sein wie Kultur- und Besichtigungsobjekt und Ort der geistigen und geistlichen Besinnung. „Klösterreich umfasst nun bereits 20 Klöster und Stifte in Österreich und in Ungarn. Durch die neue Allianz mit den Benediktinern der Erzabtei von Pannonhalma hat beim Klösterreich bereits eine Osterweiterung stattgefunden, der europäische Gedanke wird hochgehalten“, stellt der Initiator und Obmann des Vereines „Klösterreich“, der Abt des Stiftes Geras, DDr. Joachim Angerer, dazu fest.

Die Erzabtei Pannonhalma, 996 zu Ehren des Hl. Martin auf dem „Heiligen Berg Pannoniens“ gegründet, ist Hochburg des christlichen Glaubens und des ungarischen Kulturlebens, ein ungarisches Bildungszentrum mit einer Eliteschule, mit sozialen Einrichtungen und mit interessanten Kulturschätzen. Besonders sehenswert ist die original erhaltene gotische Unterkirche und die im 19. Jahrhundert glanzvoll errichtete Bibliothek, die größte, die sich in europäischen Klöstern befindet. 1996 wurde die Erzabtei samt Umgebung zum Weltkulturerbe erklärt. Hier finden 500 Menschen Arbeit, darunter 60 Benediktinermönche.

„Klösterreich“ reagierte sehr rasch und erweiterte seinen Übersichtsprospekt bereits um den Neuzugang.

Nähere Informationen kann man unter der Telefonnummer 01/535 12 87-0 anfordern.


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