05.03.2002 | 00:00

„Spielplätze ohne Geräte – Vision oder Wirklichkeit?“

180 Gemeindevertreter informierten sich über neue Planungsnorm

Das herkömmliche Bild eines Spielplatzes als Ansammlung von Geräten auf einem flachen Rasenstück ist mit der heuer in Kraft getretenen neuen ÖNORM B2607 überholt, die neue Norm fördert und fordert naturnahe Gestaltung: Dort, wo mit naturnaher Gestaltung die gleiche Spielfunktion wie mit Spielgeräten erzielt werden kann, ist der naturnahen Gestaltung der Vorzug zu geben.

In der Römerhalle in Mautern informierte dazu kürzlich „NÖ gestalten“ beim Seminar „Spielplätze ohne Geräte – eine Vision oder Wirklichkeit?“ 180 niederösterreichische Gemeindevertreter über den in der neuen Planungsnorm geregelten Bedarf an Spielfläche und die Gestaltung des Spielplatzes mit natürlichen Spielelementen, die der Sinneswahrnehmung und dem Naturerlebnis eine bedeutendere Rolle als bisher einräumt.

„Wir müssen Räume für Kinder so gestalten, dass wir wieder hören, sehen und spüren, was die Kinder am jeweiligen Ort machen. Mit der richtigen Gestaltung von Spielräumen kann nicht nur das Unfallrisiko für die Benützer gesenkt werden, naturnahe Spielräume sind gegenüber konventionellen Spielplätzen mit Geräten auch in der Errichtung wesentlich billiger“, hält dazu Seminarleiter Dipl.Ing. Peter Ojo fest.

Auch nach dem Seminar in Mautern bietet die Abteilung „NÖ gestalten“ weiter kostenlose Kinderspielplatzberatung an. Nähere Informationen bei „NÖ gestalten“ unter der Telefonnummer 02742/9005-15656.


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