22.02.2002 | 00:00

Glaubwürdigkeit als Strategie der Öffentlichkeitsarbeit

Lehrgangspatin Maria Schaumayer besuchte Donau-Universität

Glaubwürdigkeit und Seriosität sind für Dr. Maria Schaumayer, zuletzt Regierungsbeauftragte für die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern in Österreich, entscheidende Faktoren erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit. „Schnelligkeit und Informationsflut verstärken Misstrauen und Wirtschaftsfeindlichkeit der Menschen“, so Schaumayer, die auch Lehrgangspatin des Weiterbildungsprogrammes „PR und Integrierte Kommunikation“ am Internationalen Journalismuszentrum (IJZ) ist, kürzlich vor Studentinnen und Studenten der Donau-Universität Krems. In der Kommunikation müssten Strategien gefunden werden, um Angst und Unsicherheit zu bekämpfen. Eine „Entschleunigung“ in der Medienbranche sei nötig, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, so Schaumayer, die vom Public Relations Verband Austria für ihre professionelle Öffentlichkeitsarbeit rund um die NS-Zwangsarbeiterentschädigung auch zur „Kommunikatorin des Jahres 2000“ gewählt wurde.

Schaumayer war lange Zeit Finanzvorstand der OMV bevor sie als Präsidentin der Österreichischen Nationalbank die Beteiligung Österreichs an der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion vorbereitete. Im Jahr 2000 wurde sie Regierungsbeauftragte für die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern. Im Vorjahr übernahm die Kommunikationsexpertin die Patenschaft für den Universitäts-Lehrgang „PR und integrierte Kommunikation“ an der Donau-Universität Krems. Die dreisemestrige Weiterbildung für Praktiker aus PR, Werbung, Journalismus und Lobbying schließt mit dem akademischen Grad „Master of Advanced Studies“ ab. Vorträge halten Experten aus der Kommunikationsbranche, darunter internationale Größen wie Nokia-Kreativberater Esa Saarinen. Näheres dazu beim IJZ unter der Telefonnummer 02732/893-2700 bzw. unter www.donau-uni.ac.at/journalismus.


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