20.02.2002 | 00:00

Vortrag über „Kann Hygiene krank machen“

„die umweltberatung“: Sauberkeit, aber nicht zuviel

Kann Hygiene krank machen? Nein, natürlich nicht, bezeichnet Hygiene doch die Lehre von der Erhaltung der Gesundheit, antwortete „die umweltberatung“ NÖ-Süd in Mödling jetzt in der Ankündigung eines Vortrages am Donnerstag, 28. Februar, um 18 Uhr im Seminarraum von „die umweltberatung“, 2700 Wiener Neustadt, Bahngasse 46, über dieses Thema. Anmeldung: „die umweltberatung“, Telefon 02236/860 664-0.

In der Werbung solle mit „hygienisch rein“ oder „hygienische Sauberkeit in Bad und Küche“ den Konsumenten suggeriert werden, dass überall Bakterien lauern und krank machen können, formuliert „die umweltberatung“ in ihrer Aussendung. Sauberkeit werde oft mit Hygiene verwechselt, Maßnahmen zur Steigerung von Hygiene würden oft mit Desinfektion gleichgesetzt. Aufschriften wie „reinigt und desinfiziert“, „antimikrobiell“ oder „bakterientötend“ würden immer öfter die Flaschen von Reinigungsmitteln zieren. In den Wohnungen tummeln sich aber in der Regel keine krankmachenden Bakterien, meint „die umweltberatung“. Um Infektionen zu verhindern, reiche es, die Wohnung sauber und trocken zu halten. Milder Neutralreiniger für den normalen Bereich, Haushaltsessig oder saurer Reiniger für den Sanitärbereich würden vollkommen ausreichen, um hygienische Verhältnisse im Heim zu schaffen. Reinigungsmittel mit Desinfektionszusatz seien absolut unnötig, sagt „die umweltberatung“. Im Gegenteil: In Untersuchungen sei festgestellt worden, dass der westliche Lebensstil mit all der übertriebenen Sauberkeit Beschwerden wie Asthma, Allergien, Ekzeme und Neurodermitis fördere.


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