18.02.2002 | 00:00

Spital-Übernahmeangebot an 19 Gemeinden übermittelt

Sobotka: „Wollen Gemeinden finanziell unter die Arme greifen!“

„Durch das konkrete Angebot an die Gemeinden haben diese nun die Möglichkeit, die Übernahme des Krankenhauses in Ruhe zu diskutieren. Der Beginn der Verhandlungen mit den Gemeinden hängt aber vom Ausgang in St.Pölten ab. Lehnt St.Pölten die Hilfe des Landes ab, ist auch das Angebot an die übrigen Gemeinden hinfällig“, erläutert Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka das Angebot des Landes.

„St.Pölten als Landesschwerpunktspital ist das Um und Auf der geplanten ‚Spitals Holding‘. Ohne dieses Spital haben die Synergieeffekte wie der gemeinsame Einkauf, eine gemeinsame Reinigung oder die EDV-Vernetzung keinen entsprechenden Wert“, so Sobotka weiter.

Im Detail bedeutet das Angebot des Landes für einige Gemeinden einen umfangreichen Einsparungseffekt. So könnte sich etwa Amstetten 1,45 Millionen Euro, Mistelbach 11 Millionen Euro, Klosterneuburg 1,51 Millionen Euro, Krems 4,68 Millionen Euro oder Baden 1,07 Millionen Euro pro Jahr ersparen. Insgesamt würden sich die Gemeinden etwa einen Betrag von 36 Millionen Euro pro Jahr an laufenden Kosten ersparen.

Hinzu kommen noch die geplanten Bauvorhaben in den Gemeinden, die das Land ebenfalls übernehmen würde. „Niederösterreich greift mit diesem Angebot den Gemeinden bei der Finanzierung ihrer Krankenhäuser unter die Arme. Gleichzeitig bleibt den Gemeinden der Vorteil der Standortgemeinde und der damit verbundenen Umwegrentabilität“, so Sobotka abschließend.


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