15.02.2002 | 00:00

A 1-Ausbau und Lärmschutz im Raum St.Pölten

LH Pröll: Erste Vorarbeiten beginnen in der kommenden Woche

In der kommende Woche beginnen auf der A 1 zwischen dem Knoten St.Pölten und St.Pölten Süd die Vorarbeiten für den dreispurigen Ausbau mit Pannenstreifen mit den sehr aufwendigen Lärmschutzmaßnahmen. Die Arbeiten wurden kürzlich von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat vergeben. Zunächst werden witterungsunabhängige Arbeiten an Leitungen, Einbauten und Brückenfundamenten in Angriff genommen. Die Hauptarbeiten beginnen nach Ostern.

Der Ausbau der Lärmschutzmaßnahmen war ursprünglich aus technischen und wirtschaftlichen Gründen gemeinsam mit dem Bau der Güterzugumfahrung vorgesehen. Da die Realisierung der Güterzugumfahrung noch nicht absehbar ist, hat das Land Niederösterreich mit der ASFINAG das Vorziehen des Straßenausbaues und die Errichtung des Lärmschutzes beschlossen. Dadurch war eine Umprojektierung erforderlich. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll machten vor allem die Unfalldaten und der fehlende Lärmschutz ein rasches Handeln notwendig. Dieser Straßenabschnitt sei einer der unfallträchtigsten auf der A 1, auch der Lärmschutz sei für die Anrainer unbedingt notwendig, so der Landeshauptmann.

Zur bestehenden Fahrbahn wird auf beiden Richtungsfahrbahnen ein Pannenstreifen dazugebaut. Für die Zeit der Bauarbeiten ist keine Gegenverkehrsführung notwendig. Die bestehenden Fahrspuren auf beiden Seiten werden nach innen zum vorhandenen Mittelstreifen verschwenkt. Gleichzeitig wird ein insgesamt 5,4 Kilometer langer Lärmschutz errichtet. Die auf beiden Seiten bestehenden Wände werden erhöht und auch neue, bis zu vier Meter hohe hochabsorbierende Lärmschutzwände aufgestellt. Derzeit wird mit Unfallforschern noch an der Verfeinerung der Wandgestaltung aus verkehrspsychologischer Sicht gearbeitet. Die Kosten für den Lärmschutz belaufen sich auf 2,23 Millionen Euro.

Sehr aufwendig sind auch die beiden Brückenverbreiterungen über die Traisen und über die B 20. Noch vor Schulbeginn soll der Abschnitt östlich der Traisenbrücke fertig sein und die Baustelle verkürzt werden. Ende Oktober sollen die Bauarbeiten zu Gänze abgeschlossen sein und die A 1 auf diesem Abschnitt dreispurig zur Verfügung stehen. Die Gesamtbaukosten betragen rund 15,6 Millionen Euro.


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