01.03.2002 | 00:00

Freie Fahrt für „Grenz-Züge“

Kooperation der Gemeinden Ebenfurth, Neufeld und Sopron

Drei Gemeinden in Niederösterreich, im Burgenland und in Westungarn – Ebenfurth, Neufeld und Sopron – planen ein einmaliges grenzübergreifendes Kultur- und Bildungsnetzwerk, das gemeinsame Aktionen und Initiativen fördern soll. Als Leitprojekt gilt die alte Bahnlinie von Ebenfurth nach Györ, die an gemeinsame Vergangenheit seit der Inbetriebnahme der Bahnlinie im Jahr 1875 erinnern und gleichzeitig zur Erneuerung der Beziehungen zwischen den Grenzgemeinden beitragen soll.

Im Stadtsaal von Ebenfurth findet morgen, Samstag, 2. März, die Auftaktveranstaltung für das Projekt „Grenz-Züge“, das bis Ende 2004 laufen soll, statt. Als Projektpartner nehmen die Raab-Ödenburg-Ebenfurther Eisenbahn AG, die Musikschulen Sopron und Ebenfurth sowie die Volks- und Hauptschule Neufeld und die Hauptschule Fenyö Ter in Sopron an der Initiative teil. Von der Eisenbahn erwarten sich die Teilnehmer vor allem wirtschaftliche Impulse, auch im Hinblick auf die EU-Erweiterung. Die Eisenbahnlinie spiele bereits im Güterverkehr eine bedeutende Rolle, die nach der Öffnung der EU-Grenzen noch verstärkt werde, sind die Projektbetreiber überzeugt. Dazu kommen musikalisch-künstlerische Kooperationen, Seminare, gemeinsame Konzerte und ein Schüler- und Lehreraustausch.

Neben einer Internet-Plattform und Wanderausstellung mit Unterstützung durch ungarische und österreichische Lokalhistoriker sind künftig auch die Veröffentlichung von Publikationen zur Geschichte der Region, Impulsveranstaltungen, Workshops, ein internationales Symposion und die Produktion einer CD vorgesehen. „Grenz-Züge“ wird als Interreg-Projekt jeweils zur Hälfte von der Europäischen Union und von den Projektpartnern finanziert. Das Gesamtfinanzvolumen liegt bei rund 100.000 Euro.

Nähere Informationen dazu unter der Telefonnummer 01/2166091-0 (Dipl. Ing. Brigitta Mirwald).


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