06.02.2002 | 00:00

NÖ Süd: Zusatzeinkommen für Bauern durch regionale Initiativen 2002 EU-Förderungen, Biomasse, Klimabündnis die Schwerpunkte

Der weitere Ausbau der Bioregion NÖ Süd sowie die Unterstützung von Aushängeschildern wie „Urlaub am Bauernhof“, Schneebergland-Beef etc. standen im Vorjahr im Mittelpunkt der Arbeit des Agrarmanagements NÖ Süd. Diese Aktivitäten für und in der Region, die es seit nunmehr zehn Jahren gibt, sollen auch heuer fortgesetzt und durch zusätzliche Initiativen ergänzt werden. Dazu Landtagsabgeordneter Dr. Sepp Prober: „Wir haben im Jahr 2002 besondere Aktivitäten im Bereich Biomasse und Klimabündnisgemeinden sowie die Forcierung der EU-Regionalförderung vor. Dazu kommt die Mitarbeit bei der Schaffung einer neuen Dachmarke für den Wienerwaldbereich.“ So soll die neu konzipierte „Schneebergland-Moststraße“ heuer zusätzlich 10.000 Besucher in die Region bringen. Dazu will man sich im Rahmen des LEADER-Programmes besonders um die Sanierung der Alm- und Schutzhütten am Wechsel bemühen. Außerdem stehen ein zukunftsweisendes Rapsölprojekt sowie eine EDV-Zukunftsvernetzung für den bäuerlichen Bereich in der konkreten Vorbereitungsphase bzw. in Planung. Intensiv betreut werden sollen auch alle Partner, die Regionalförderungsmittel für zukunftsorientierte konkrete Projekte in Anspruch nehmen.

In den letzten zehn Jahren wurde den Bauern der Region durch die Biomasse-Initiativen ein Zusatzeinkommen von nahezu 2,2 Millionen Euro ermöglicht, allein im Vorjahr waren es rund 255.000 Euro. Auch die Initiativen Schneebergland-Beef und „Urlaub am Bauernhof“ erreichten in diesen zehn Jahren neue Rekordwerte bei Image und Umsatz. Prober: „Jeder investierte Steuerschilling konnte somit für die Region verzehnfacht werden.“ Weitere Initiativen im Vorjahr waren der Bewältigung der BSE-Krise auf regionaler Ebene – Info-Kontakte mit 5.000 Konsumenten, Spezialberatung in Supermärkten, Rindfleischfeste etc. – sowie der Hilfe von Grünlandbauern im Zuge der Dürre – 2.000 Tonnen Futtermittel aus vier europäischen Staaten wurden mit über 100 Lastzügen in die Region geholt – gewidmet.


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