29.01.2002 | 00:00

Wirtschaftspark in Marchegg wird nun realisiert

LH Pröll erwartet regionale und grenzüberschreitende Impulse

Die Errichtung des Wirtschaftsparks in Marchegg (Bezirk Gänserndorf) kann nun in Angriff genommen werden: Im NÖ Landhaus in St.Pölten wurde gestern für dieses Projekt die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Niederösterreich, der Eco Plus und der Stadtgemeinde Marchegg unterzeichnet. „Wir wollen damit einen attraktiven Standort auch zu einen modernen und zukunftsträchtigen Standort machen und für zusätzliche wirtschaftliche Impulse in der Grenzregion sorgen“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der in der Realisierung dieses Wirtschaftsparks eine weitere wichtige Initiative sieht, die Region und das Land Niederösterreich bestmöglich auf die EU-Erweiterung vorzubereiten und die Chancen dieser Erweiterung optimal zu nutzen. Bereits im März dieses Jahres wird mit den Aufschließungsarbeiten begonnen, Mitte des Jahres soll es die ersten Ansiedlungen auf dem 44 Hektar großen Areal geben. Die Investitionen der mit der Umsetzung des Projektes beauftragten Regionalen Entwicklungsagentur Eco Plus werden sich auf 12,3 Millionen Euro belaufen.

Für Landesrat Ernest Gabmann ist der Aufbau von Clusternetzwerken ein Schwerpunkt in der niederösterreichischen Wirtschafts- und Technologiepolitik. Der Wirtschaftspark in Marchegg für modernste Fahrzeugkomponenten, der u.a. als Zulieferpark für das in Devinska Nova Ves (nördliches Bratislava) angesiedelte VW-Werk fungieren wird, stelle dabei eine wichtige Säule dar. Langfristig erwartet er sich von diesem „Leitprojekt der Regionalentwicklung“ enorme Impulse im nordöstlichen Niederösterreich. Gabmann: „Wir rechnen damit, dass sich langfristig hier 40 bis 50 Betriebe ansiedeln und bis zu 3.000 Arbeitsplätze schaffen.“

Gerade im Hinblick auf die EU-Erweiterung forciere Niederösterreich zukunftsträchtige Betriebe mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen, so der Landeshauptmann. „Niederösterreich hat sich deshalb als einziges Bundesland frühzeitig auf die Entwicklung vorbereitet und im Rahmen des Fitness-Programms für die Grenzregionen seit 1998 bereits 75 Regionalprojekte gestartet bzw. umgesetzt und dafür 47 Millionen Euro aufgewendet, die ein Investitionsvolumen von 140 Millionen Euro ausgelöst haben“, so der Landeshauptmann. Dennoch sei noch viel zu tun, vor allem beim Ausbau der Infrastruktur. Pröll kündigte in diesem Zusammenhang auch die Errichtung einer Brücke über die March an. Die Verfahrensabwicklung für dieses 4,36 Millionen Euro-Projekt wird noch heuer erfolgen, mit dem Bau soll 2003 begonnen werden.


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