23.01.2002 | 00:00

Landesregierung segnet Spitals-Übernahmepläne ab

Sobotka: „Gemeinsame Stärken der 22 Spitäler besser nutzen!“

Nach dem Angebot des Landes an die Stadt St.Pölten auf Übernahme des Krankenhauses, folgt nun der nächste Schritt. In der gestrigen Sitzung der Landesregierung wurde beschlossen, den übrigen 21 niederösterreichischen Gemeindespitälern eine Übernahme des Spitals durch das Land anzubieten. Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und Finanz-Landesrat Wolfgang Sobotka wurden mit der Erstellung eines Übernahmekonzeptes beauftragt.

„Die Vorteile einer gemeinsamen Verwaltung der 22 Gemeindespitäler liegen klar auf der Hand. Neben der finanziellen Vorteile und der budgetären Entlastung für die Gemeinden ist auch die Steigerung der Qualität und der besseren Versorgung der niederösterreichischen Patienten ein wesentlicher Grund für dieses Angebot“, so Sobotka zu diesem Beschluss.

Genauso wie dem St.Pöltner Spital, wird nun auch den übrigen 21 Spitälern ein Übernahmekonzept übermittelt. Dieses Konzept soll in den nächsten Wochen erarbeitet werden und als Grundlage für weitere Verhandlungen dienen.

„Die finanziellen Belastungen durch das Gesundheitswesen sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die qualitativ höchste Versorgung für unsere Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu gewährleisten, ist unser erster Auftrag. Durch das immer teurer werdende Gesundheitssystem sind viele Gemeinden am Rande der Finanzierbarkeit angelangt. Diesen wollen wir unter die Arme greifen“, so Sobotka weiter.

„Durch eine gemeinsame Verwaltung aller niederösterreichischen Krankenhäuser können diese wirtschaftlicher und effizienter arbeiten. Durch das optimale Nutzen von Synergieeffekten können zusätzlich Mittel freigemacht werden. Mittel, die direkt zur noch besseren und höherwertigen Behandlung und Versorgung der niederösterreichischen Patienten eingesetzt werden können“, erklärt Sobotka abschließend.


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