14.01.2002 | 00:00

Festspiele Reichenau 2002 mit neuer Technik

Kooperation mit der NÖ Landesausstellung 2003

Synergieeffekte werden auch im Kulturbereich groß geschrieben: Die NÖ Landesausstellung 2003 zum Thema „Spiegel der Welt – Theater der Wende vom 19. bis zum 20. Jahrhundert“ findet in Reichenau statt, ein Teil davon in einem neuen Zubau des Theaters Reichenau. Dieser Zubau, von den Architekten Prof. Franz Fehringer und Eduard Neversal konzipiert, wird derzeit errichtet und soll schon bis zur kommenden Spielsaison der Festspiele Reichenau – Eröffnung am 30. Juni 2002 – fertiggestellt sein. Kernstück dieses Zubaues sind eine völlige Neukonstruktion und eine Erweiterung der Bühne mit einer Seitenbühne und Bühnenwerkstatt, einer neuen Lüftungsanlage sowie auch mit neuen Räumen für Garderoben und Sanitäranlagen und einem größeren Foyer.

Im Jahr 2003 nützt die NÖ Landesausstellung den Zubau. Der Hauptteil der Ausstellung wird im Schloss Reichenau (Waißnix-Schloss) durchgeführt, aber auch der Kurpark samt Kurpavillon wird in die Ausstellung mit einbezogen. Für die Gestaltung aller drei Ausstellungsteile, also auch des Innenraumes des Theater-Zubaues, wurde Architekt Gerhard Lindner verpflichtet. Reichenau-Intendant Peter Loidolt legt auch Wert auf die Feststellung, dass Initiator, Nutzer und Betreiber all dieser Projekte im Theater nicht das Theaterfest NÖ, sondern die Festspiele Reichenau selbst sind, da diese gemeinsam mit dem Land einen neuen Weg im Bereich der Theaterinvestitionen gingen. Neben der Subvention des Landes wird auch eine Bausteinaktion für die nötigen Mittel sorgen. Das sehr anspruchsvolle neue Programm im umgebauten Haus steht in weiten Zügen fest, die Veröffentlichung erfolgt ab 20. Jänner im Internet unter www.festspiele-reichenau.com. Schauspieler wie Miguel Herz-Kestranek, Martin Schwab, Marianne Nentwich, Otto Schenk und andere garantieren wiederum höchstes Niveau. Das Festspielbudget 2002 liegt bei ca. 2 Millionen Euro, rund 30.000 Festspielbesucher werden erwartet.


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