27.12.2001 | 00:00

Fest des Friedens und des Besinnens

LH Pröll: Die Weihnachtsbotschaft als Auftrag

Weihnachten 2001 steht auch im Schatten von Terror und Krieg. „Heuer werden wir ganz besonders daran erinnert, dass Weihnachten nicht nur ein Fest der Geschenke und der Festessen ist, sondern ein Fest des Friedens, des Innehaltens und des Besinnens“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag, einen Tag vor dem Heiligen Abend, in der Radiosendung „Forum NÖ“. Die Weihnachtsbotschaft „Und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind“ sei nicht als Verheißung zu sehen, sondern als Auftrag. Nämlich als Auftrag, dem Fanatismus den Idealismus, der Gewalt die Menschlichkeit, dem Egoismus die Solidarität und dem flüchtigen Zeitgeist die zeitlichen christlichen Werte entgegenzustellen.

Gedanken zum Weihnachtsfest äußerte der vor kurzem geweihte Abt des Stiftes Melk, Georg Wilfinger. Im Mittelpunkt stehe die Menschwerdung Gottes, Gott habe sich mit Jesus ganz klein gemacht, um für die Menschen da zu sein, ganz besonders für jene, die am Rand stehen. Diese Güte, dieses „Gutsein“ in der Familie, in der näheren Umgebung und in der Welt sollte letztlich Ziel für alle sein.


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