19.12.2001 | 00:00

Betrieb der Notarztwagen in NÖ für die Zukunft gesichert

Land stellt pro Jahr 34,5 Millionen Schilling zur Verfügung

Der Einsatz von Notarztwagen in Niederösterreich ist auch in Zukunft gesichert. Grundlage dafür bildet ein in der gestrigen Sitzung der NÖ Landesregierung beschlossener und im Anschluss daran von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und den Präsidenten der Rettungsdienste Rotes Kreuz und ASBÖ, Dr. Hadmar Lechner und Dr. Franz Todter, unterzeichneter Vertrag, der vorsieht, dass für den Betrieb der 24 Notarztwagen jährlich 34,5 Millionen Schilling (2.507.213 Euro) zur Verfügung gestellt werden. „Damit wird sichergestellt“, so Landeshauptmann Pröll, „dass auch in Zukunft alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in notärztlichen Fällen raschest versorgt werden können.“ Auch deshalb, weil dieser zunächst bis Ende 2004 befristete Vertrag nach Abschluss der Verhandlungen über die weitere Krankenanstaltenfinanzierung verlängert werde, kündigte Pröll an. Gleichzeitig soll die Versorgung mit Notarztwagen in Niederösterreich – das Thema Notarztwagen wurde im Oktober zur „Chefsache“ erklärt – weiter ausgebaut werden. Für Landeshauptmannstellvertreterin Onodi wird mit dieser Vereinbarung zudem gewährleistet, dass die 24 Notarztwagenstützpunkte in Niederösterreich jeden Tag, und das 24 Stunden lang, besetzt sind. Gleichzeitig handle es sich hier um einen Leistungsvertrag mit den Rettungsdiensten, die ausgezeichnete Arbeit in notärztlichen Fällen leisten, und um keine Subvention.

Um künftig noch rascher und noch effizienter helfen zu können, werden zwölf weitere Notarztwagenstützpunkte ins Auge gefasst. Vor allem in den Regionen Aspang, Groß Gerungs, Neulengbach, Groß-Enzersdorf und Pöggstall läge derzeit die Einsatzzeit deutlich über 15 Minuten, so die Vertreter der Rettungsdienste, die die Kosten für die insgesamt 12 weiteren Standorte auf Grund der notwendigen doppelten Besetzung mit rund 40 Millionen Schilling (2,91 Millionen Euro) bezifferten. Insgesamt sei aber die notärztliche Versorgung in Niederösterreich – heuer wurden bereits rund 22.000 Einsätze durchgeführt – im Vergleich zu anderen Bundesländern optimal. Eine bereits eingesetzte Arbeitsgruppe soll nun die weiteren Entscheidungsgrundlagen für die Politik erarbeiten, betonte Pröll.


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