17.12.2001 | 00:00

BSE-Fall: Rinder wurden in der Nacht eingeschläfert

Weitere Untersuchungen angelaufen

Nach Bekanntgabe des bestätigten BSE-Untersuchungsergebnisses aus dem Referenzlabor in der Schweiz wurde nach Angaben von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank in der Nacht auf Montag die Entscheidung zur sofortigen Einschläferung des Rinderbestandes des betroffenen Bauern in Groß-Höbarten getroffen. Da kein geeigneter Schlachthof für die Tötung der Tiere gefunden werden konnte, wurde in Absprache mit dem betroffenen Landwirt und der Bezirkshauptmannschaft Gmünd die Tötung der 61 Tiere direkt im Betrieb durchgeführt.

Jedem Rind wurden je zwei Blutproben entnommen, die zu weiteren Untersuchungen in die Bundesanstalt für veterinärmedizinische Untersuchungen in Mödling gebracht wurden. Nach dem Einschläfern wurden die Tiere in die Tierkörperbeseitigungsanstalt nach Tulln gebracht, wo bei allen Tieren mit einem Alter ab 24 Monaten entsprechende Hirnproben für weitere Untersuchungen entnommen wurden.


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