14.12.2001 | 00:00

Land NÖ kauft oberösterreichische EVN-Anteile nicht

Sobotka: „Kauf wäre für Niederösterreich zu spekulativ“

In der Diskussion rund um den Verkauf des 6,4 Prozent-Anteils an der EVN von Seiten der oberösterreichischen Energie AG ist jetzt eine definitive Entscheidung gefallen: Das Land Niederösterreich wird die Anteile an der EVN nicht erwerben. „Niederösterreich hätte um den Betrag von rund 1,6 Milliarden Schilling (116.276.534 Euro) nur die Option auf das Aktienpaket erhalten. Das war für uns im Sinne einer transparenten und sicheren Finanzpolitik für die niederösterreichischen Bürger zu spekulativ“, hält dazu Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka fest.

In einem Gespräch mit Landeshauptmann Josef Pühringer hat Sobotka klargestellt, dass Niederösterreich auf die Möglichkeit zum Rückkauf der seinerzeit von der oberösterreichischen Energie AG erworbenen Aktien verzichtet. Darüber hinaus hat Sobotka versichert, einem etwaigen Verkauf an die ins Gespräch gebrachte oberösterreichischen Raiffeisen Landesbank nicht im Wege zu stehen.

„Die sich nun abzeichnende Lösung mit der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich ist im Sinne des Unternehmens EVN und der Energie Allianz, da Raiffeisen ein umsichtig agierendes Unternehmen auf dem österreichischen Markt ist“, meint Sobotka zum etwaigen Verkauf des EVN-Aktienpaketes an die RLB Oberösterreich.

„Die Handlungsfähigkeit des Unternehmens EVN und der Energie Allianz stehen im Vordergrund, um eine gute und kostengünstige Strompolitik für die Bewohner im Versorgungsgebiet der Allianz zu gewährleisten“, so Sobotka abschließend.


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