10.12.2001 | 00:00

Pfarrkirche von Wimpassung renoviert

Altarweihe und Festgottesdienst mit Schönborn und Pröll

„Ein christliches Volk braucht auch einen Ort der Ruhe, der Besinnung und der Gemeinschaft. Die renovierte Kirche von Wimpassing ist so ein Ort“, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, Sonntag, im Anschluss an den von Kardinal Christoph Schönborn zelebrierten Festgottesdienst aus Anlass des Abschlusses der Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche. Die Kosten für die Renovierung der vor 50 Jahren errichteten Kirche in Wimpassing, Bezirk Neunkirchen, beliefen sich auf 3,7 Millionen Schilling (268.889 Euro). Rund eine Million Schilling (72.673 Euro) hat die Erzdiözese und weitere 250.000 Schilling (18.168 Euro) die Gemeinde beigesteuert, die Pfarre hat knapp 2 Millionen Schilling (145.346 Euro) durch Spenden und Darlehen aufgebracht. Das Vorhaben wurde zudem mit einer halben Million Schilling (36.336 Euro) aus der Denkmalpflege des Landes Niederösterreich unterstützt. Mit diesem Geld konnte nicht nur der Altarraum neu gestaltet werden, auch die Innen- und Außenrenovierung war damit möglich geworden.

Mit seinem Besuch wollte der Landeshauptmann auch all jenen danken, die hier Hand angelegt haben. Außerdem werde damit dokumentiert, dass Niederösterreich ein christliches Land ist, das es auch in Zukunft bleiben soll. Zudem brauche es heute, wie die Ereignisse des 11. September, die die Welt verändert haben, gezeigt hätten, wieder mehr Menschlichkeit statt Hass und mehr Idealismus und Miteinander statt Fanatismus, sagte Pröll abschließend.


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