06.12.2001 | 00:00

Goldenes Ehrenzeichen für Prof. Günther Frank

Pröll: Dank für stetes Bekenntnis zu Niederösterreich

Dem „exzellenten Schauspieler, charmanten Showmaster, tollen Sänger, schlagfertigen Moderator, kenntnisreichen Autor und anerkannten akademischen Maler“ Prof. Günther Frank überreichte gestern Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in St.Pölten das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

Selten gebe es einen so vielseitigen Künstler, betonte dabei Pröll. Frank habe seine vielen Talente mit spezifischen Qualitäten hervorragend entfaltet, gehe mit ihnen ausgewogen um und habe damit Abertausenden Menschen eine Freude gemacht. Wer Freude am Leben und im Herzen habe, könne sie auch anderen Menschen weitergeben, so der Landeshauptmann, der auch unterstrich, dass jedes Zusammentreffen eine Bereicherung für ihn sei und er insbesondere vom Entertainer Frank einiges gelernt habe.

Die Auszeichnung wollte Pröll als Dank für das stete Bekenntnis des Künstlers zu Niederösterreich verstanden wissen, das jahrzehntelang sowohl durch die Lage am Eisernen Vorhang als auch durch die Dominanz Wiens unter seinem Wert geschlagen worden sei. Wenn dieses mangelnde Selbstbewusstsein jetzt aufgeholt werde, brauche das Land dazu kreative und innovative Menschen, die überdurchschnittliche Leistungen bringen und ihr Bekenntnis zu Niederösterreich offen zur Schau tragen. Frank sei durch seine Glaubwürdigkeit und Natürlichkeit ein exzellenter Botschafter des Landes, der Niederösterreich fest ins Herz geschlossen habe und in ihm verwurzelt sei.

Prof. Frank, in Gänserndorf geboren, in Langenzersdorf wohnhaft und in Horn zur Schule gegangen, wo er nach seinen eigenen Worten in den fünfziger Jahren den Rock ’n’ Roll und blau-gelbe Ringelsocken einführte, versprach in seinen Dankesworten, er werde sich des Ehrenzeichens immer würdig erweisen. Als echter Niederösterreicher, der sich dem Land von Anbeginn an verbunden fühle, möchte er durch seinen Beruf dem Land dienen, solange er lebe. Es sei auch bereits verbrieft, den Großteil seiner Bilder dem Land Niederösterreich zu vermachen. Darüber hinaus regte Frank an, ähnlich dem vor drei Jahren gegründeten Langenzersdorfer Künstlerstammtisch auch in anderen Gemeinden des Landes die Künstler zusammenzuführen.


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