30.11.2001 | 00:00

Erstes Teilstück der Südumfahrung Amstetten eröffnet

Pröll: Gibt keine 2. Region, die so viel in die Infrastruktur investiert

Als Symbol für den Ausbau der Infrastruktur im Allgemeinen und im Mostviertel im Besonderen bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Südumfahrung Amstetten, deren erstes Teilstück heute offiziell eröffnet wurde. Diese Umfahrung werde, ist der Landeshauptmann überzeugt, nicht nur die Region als Standort weiter aufwerten, sondern auch die Lebensqualität und die Sicherheit erhöhen, auch deshalb, weil der Schwerverkehr nach Fertigstellung dieser Straße nicht mehr durch das Stadtzentrum rollen wird. Zudem gebe es in Österreich keine zweite Region, die so viel in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur investiert, die ganz entscheidend für die Qualität eines Wirtschaftsstandortes ist. „Seit 1990 wurden in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Niederösterreich rund 40 Milliarden Schilling (2,91 Milliarden Euro) investiert. Derzeit laufen Projekte in der Größenordnung von 28 Milliarden Schilling (2,03 Milliarden Euro) und in den nächsten zehn Jahren werden weitere rund 30 Milliarden Schilling (2,18 Milliarden Euro) dafür aufgewendet“, betonte Pröll. Das nächste große Straßenbauvorhaben im Mostviertel ist der vierspurige Ausbau der B 121 in Richtung Waidhofen an der Ybbs. Der Landeshauptmann appellierte in diesem Zusammenhang, bei den Grundablösen, bei denen es derzeit Probleme gibt, auf dem Boden der Realität zu bleiben. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass eine gütliche Einigung gefunden werde.

Der Spatenstich für die Südumfahrung Amstetten, die eine Gesamtlänge von rund 4,3 Kilometern haben wird, erfolgte im Mai 1999. Rund 2 Kilometer sind nun fertiggestellt und 120 Millionen Schilling (8,72 Millionen Euro) verbaut. Die restlichen 2,3 Kilometer sollen in rund einem Jahr fertig sein und werden weitere 60 Millionen Schilling (4,36 Millionen Euro) kosten.


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