22.11.2001 | 00:00

Erweiterung und Ausbau des Kurtheaters Reichenau

Land fördert mit 7 Millionen Schilling

Für die Landesausstellung 2003 mit dem Titel „Theaterwelt – Welttheater“ soll in Reichenau an der Rax neben dem Waissnix-Schloss auch im Kurtheater eine zusätzliche Ausstellungsinfrastruktur geschaffen werden, die danach von den Festspielen als Probe- und zweiter Veranstaltungsraum genutzt wird.

Für dieses Vorhaben hat die NÖ Landesregierung zuletzt einer Arbeitsgemeinschaft aus Festspiele Reichenau GmbH und Marktgemeinde 7 Millionen Schilling (508.709 Euro) Förderung bewilligt. Darin enthalten sind Regionalfördermittel in der Höhe von 1,75 Millionen Schilling (127.177 Euro) und EU-Fördermittel aus dem EFRE-Fonds/Ziel 2-Programm im Ausmaß von 5,25 Millionen Schilling (381.532 Euro). Insgesamt ist das Projekt, das bis Juli 2002 abgeschlossen sein soll, mit Kosten von 21 Millionen Schilling (1.526.129 Euro) veranschlagt.

Vorgesehen ist, dass das Theater Reichenau in den Publikumsräumlichkeiten die notwendige Klimatisierung sowie Sanitäranlagen bekommt und die Publikumsaufenthaltsräume erweitert werden. Es ist daran gedacht, einen Publikumsraum wechselweise durch einen Anbau auch als Probebühne und/oder als zusätzlichen Aufführungsraum mit einem Fassungsvermögen von 250 Personen, unabhängig vom Spielbetrieb im großen Theatersaal, nutzen zu können. Ebenso neu konzipiert bzw. geschaffen werden Garderoben, Seitenbühnen, Werkstatt, Depoteinrichtungen sowie das Karten- und Verwaltungsbüro. In Absprache mit dem Bundesdenkmalamt soll die Neugestaltung der Außenfassade eine innovative architektonische Lösung bringen.

In seiner 14-jährigen Geschichte hat der Standort Reichenau einen steten Aufschwung erlebt. Derzeit erzielen die Festspiele Reichenau bei sieben Wochen Spielzeit mit ca. 29.000 Besuchern einen Umsatz von 26 Millionen Schilling (1.889.493 Euro). Der Eigendeckungsgrad liegt bei 75 Prozent, der Durchschnittskartenpreis bei 613 Schilling (44,55 Euro) ohne MWSt. Dieser höchste von vergleichbaren Kartenpreisen in Niederösterreich wird durch konsequentes Qualitätsmanagement ermöglicht. In den nächsten fünf Jahren soll die Besucherfrequenz auf 30.000 erhöht werden. Der Umwegrentabilitätseffekt ohne Werbeeffekt für die Region liegt bei 4 Schilling (0,29 Euro) Einnahmen zu einem öffentlichem Schilling (0,07 Euro).


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