21.11.2001 | 00:00

Grenzüberschreitende Kleinprojekte im Industrieviertel

Wieder sechs innovative Vorhaben gefördert

Gerade durch gemeinsame Kleinprojekte wird im Verhältnis zu den benachbarten EU-Bewerberstaaten viel Positives in Bewegung gebracht. In der letzten Sitzung des Vergabegremiums wurde für das Industrieviertel wieder grünes Licht für sechs solcher Vorhaben gegeben. Aus dem Kleinprojekte-Fonds (KPF), der im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG eingerichtet wurde, werden ein Projekt mit slowakischen und fünf mit ungarischen Partnern gefördert.

Die sechs Projektträger aus dem Industrieviertel erhalten für ihre Vorhaben zwischen 29.921 Schilling (2.174 Euro) und 50.000 Schilling (3.633 Euro). Gefördert werden im Industrieviertel Projekte mit grenzüberschreitender sozio-kultureller Thematik: Austauschausstellungen zwischen KünstlerInnen, Aufbau von Kooperationen mit Reisebüros und Gästeaustausch, Wanderausstellung zum Thema „Römische Medizin und Hygiene“, Weinwirtschaft und Weinkultur, Handwerkskunst am Adventmarkt und Erstellung eines historischen Kinderbuches.

Bis November 2001 wurden aus dem KPF Industrieviertel bereits 12 Projekte mit der Slowakei mit einer Gesamtförderungssumme von 490.350 Schilling (35.635 Euro) und 14 Projekte mit Ungarn mit 621.421 Schilling (45.160 Euro) gefördert. 50 Prozent der Kosten werden vom Projektträger getragen, 25 Prozent finanziert das Land Niederösterreich, 25 Prozent werden von der EU kofinanziert. Der nächste Einreichtermin ist für Mai 2002 vorgesehen.

Detaillierte Informationen zu den bis jetzt geförderten Projekten gibt es auf der Homepage www.industrieviertel.at.


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