29.10.2001 | 00:00

NÖ fördert und fordert die Kultur

LH Pröll: Großes Potenzial an Talenten und Kreativität

Niederösterreich ist besser gerüstet für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wenn es das große Potenzial an Talenten und Kreativität im Land weiter wirkungsvoll fördert, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“ anlässlich der Überreichung der Landes-Kulturpreise 2001. Denn, so der Landeshauptmann, „ein Land mit einem regen und vielfältigen Kulturleben ist kreativer, innovativer, flexibler und weltoffener, aber auch menschlicher und lebenswerter“. Er sei überzeugt, dass das reiche kulturelle Erbe und das bunte zeitgenössische Kulturschaffen wesentlich zum guten Ergebnis Niederösterreichs bei der Volkszählung beigetragen haben.

Die Anerkennungs- und Würdigungspreise seien ein Dank des Landes an die Künstler und Wissenschafter, betonte Pröll, sie sollen aber auch Ansporn sein: „Denn das ist das Credo unserer Kulturpolitik: Die Kulturschaffenden nach besten Kräften fördern, sie aber gleichzeitig auch entsprechend fordern!“ Während anderswo Kultureinrichtungen dem Sparstift zum Opfer fallen, investiert Niederösterreich in die Kultur. Der Landeshauptmann belegte das auch mit konkreten Beispielen: Die Ausgaben für den Theatersommer wurden spürbar angehoben, in Krems wurde das Karikaturmuseum eröffnet, in St.Pölten geht das neue Landesmuseum seiner Fertigstellung entgegen, und erst vor wenigen Tagen fiel die Entscheidung für ein „Österreichisches Studienzentrum für den Film“ an der Donau-Universität in Krems.

In der Sendung meldeten sich auch drei Kulturpreisträger zu Wort. Leo Kandl, der in der Sparte Medienkunst (Künstlerische Fotografie) mit dem Würdigungspreis ausgezeichnet wurde, bezeichnete die Ehrung als Anerkennung, aber auch als Ermutigung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Die Arbeit in Niederösterreich, abseits des großstädtischen Raums, sei für ihn ungeheuer wichtig. In der Sparte Darstellende Kunst erhielt der langjährige Leiter des Theaters der Landeshauptstadt St.Pölten, Peter Wolfsdorff, den Würdigungspreis. Er sehe diese Anerkennung als Auftrag, auch künftig Impulse in und für Niederösterreich, das ihm seit 40 Jahren Heimat ist, zu setzen. Der Literatur-Anerkennungspreisträger Friedrich Hahn freute sich als „leidenschaftlicher Waldviertler“ besonders, dass sein erster Preis nach einer 30-jährigen Tätigkeit als „Nebenerwerbsautor“ eine Auszeichnung des Landes Niederösterreich ist.


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