24.10.2001 | 00:00

Wie gehen Senioren mit Euro-Umstellung um?

NÖ Seniorenbund veranstaltet 400 Informationsabende

Der NÖ Seniorenbund unterstützt die älteren Menschen in Niederösterreich im Hinblick auf die Euro-Umstellung. Überall im Land – an 400 Abenden insgesamt bis Ende November – werden Informationsveranstaltungen durchgeführt, bei denen Vertreter der Raiffeisen-Landesbank und fallweise auch von anderen Bankinstituten sowie eine in der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeit wertvolle Tipps geben, wie auch ältere Menschen den Umstieg auf die neue Währung optimal bewältigen. Der Landesobmann des NÖ Seniorenbundes, Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer, rät zu folgenden Maßnahmen:

Genaue Preisvergleiche sind angebracht. Zu vergleichen ist aber nicht nur der Preis, sondern auch die Menge. Man sollte beim Einkauf die gewohnten Artikel in der gewohnten Menge kaufen.

Der Umstieg auf den Euro sollte konsequent erfolgen, schon jetzt sollte man den Umstieg üben.

Um sich beim Trinkgeld nicht zu verkalkulieren, rät Freibauer, sich genau herausgeben zu lassen und dann erst das genau überlegte Trinkgeld zu geben.

Der Euro-Zahlschein darf nicht mit Schilling-Beträgen verwechselt werden. Gegen Jahresende kommen viele Spendenersuchen von diversen Organisationen ins Haus. Es nützt nichts, die Euro-Währung auf Schilling auszubessern, der angegebene Betrag wird auf jeden Fall in Euro ausbezahlt.

Die Banken rechnen in den ersten drei Wochen des neuen Jahres mit einer „heißen Phase“. Schon ab 17. Dezember gibt es die Startpakete. Raiffeisen-Generaldirektor Peter Püspök stellt eine stärkere Zuversicht der Kunden in die neue Währung fest, je näher der Zeitpunkt der Umstellung kommt. „Es macht sich sogar eine gewisse Neugier und Erwartung bemerkbar“, konstatiert Püspök. Jedenfalls sollten die Senioren in der Anfangsphase Spitzenzeiten in den Banken und beim Wareneinkauf vermeiden.


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