23.10.2001 | 00:00

Frühe Siedlung, Gestein und Wasser

Neues Waldviertel-Heft mit interessanten Mittelalter-Themen

Über die Siedlungsentwicklung im Waldviertel seit dem Mittelalter liegt umfangreiche Literatur vor. Dennoch birgt dieser Teil der Landesgeschichte noch eine Fülle von unerforschten bzw. nicht publizierten Themen. Das jüngst erschienene Heft 3/2001 der Zeitschrift „Das Waldviertel“ enthält wiederum zahlreiche interessante Beiträge über die frühe Siedlungsentwicklung im Waldviertel, aber auch andere Artikel über wissenschaftliche Themen.

Der Leitartikel von Univ.Doz. Dr. Hans Krawarik (Universität Wien) befasst sich mit dem Thema „Frühe Siedlungsprozesse im Waldviertel“. Mit Methoden der siedlungsgenetischen Forschung spürt Krawarik Altsiedlungen auf und analysiert sie. Die heutige Wissenschaft ermöglicht es, Siedlungsgründungen ziemlich genau zu datieren. Mit „Granit und Wasser in der Stadt Weitra“ setzt sich Univ.Prof. Dr. Rudolf Schwingenschlögl (Universität für Bodenkultur) auseinander. Er untersucht den Gesteinsuntergrund und stellt die Wasserversorgung Weitras vom Mittelalter bis heute dar. Im neuen Heft findet man auch jene Rede in Wortlaut, die Univ.Prof. Dr. Herwig Friesinger (Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien) bei der Eröffnung des „Germanischen Gehöftes“ in Elsarn (Straß im Straßertal) gehalten hat. Ein Ausstellungsbericht über die Schau „Als die Räder laufen lernten“ im Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla wurde von dessen Leiter Dr. Friedrich Pollerroß gestaltet. Neben weiteren Kurzberichten über die neue Homepage des Diözesanarchivs und ein Vermittlungsprogramm für Kinder im Museum für Alltagsgeschichte enthält das Waldviertel-Heft auch Kulturberichte aus allen Waldviertler Bezirken sowie Buchbesprechungen.

Die Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 90 Schilling (6,54 Euro) pro Einzelheft und kann unter der Telefonnummer 02982/3991 bestellt werden.


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