23.10.2001 | 00:00

LR Plank besucht China

Landwirtschaft, Umwelttechnik und Technologie

An der Spitze einer niederösterreichischen Delegation reist Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute zu einem einwöchigen Besuch nach China. Themenschwerpunkte seiner Gespräche werden die Landwirtschaft, die Umwelttechnik und die Technologie sein. Hauptziel der Delegation ist die südostchinesische Provinz Zhejiang, zu der Niederösterreich bereits seit 1998 Kontakte unterhält. Die 100.000 Quadratkilometer große Region mit mehr als 45 Millionen Einwohnern gilt als eine der reichsten Provinzen Chinas.

In der chinesischen Hauptstadt Beijing sind Informationsgespräche über Projekte im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2008 vorgesehen. Hier sind Direktinvestitionen in der Höhe von 21 Milliarden US-Dollar geplant, wobei neben der Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und dem Neubau von 22 Stadien auch der Bereich Umweltschutz und Luftreinhaltung einen Schwerpunkt bildet.

In der Provinz Zhejiang soll die Landwirtschaft ökologisch ausgerichtet werden. Großes Interesse besteht auch an Kooperationen im Ausbildungsbereich. Niederösterreich wird sich auch an der „2001 Zhejiang International Advanced Products and Technology Exhibition“ in der Provinzhauptstadt Hangzhou beteiligen. Am Messestand werden High-Tech-Produkte vorgestellt sowie Kontaktgespräche mit Firmen organisiert. Landesrat Plank wird mit dem Gouverneur der Provinz, Chai Songyue, und dem Bürgermeister der Provinzhauptstadt über weitere Kooperationsmöglichkeiten sprechen und Vertreter der Provinz zur europäischen Umweltkonferenz einladen, die im September 2002 in St.Pölten stattfinden wird.

In der fast 6 Millionen Einwohner zählenden Hafenstadt Ningbo wird Landesrat Plank das Technologie-Transferbüro eröffnen. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Fachhochschule Wiener Neustadt, der Technischen Universität Wien, des Austrian Research Centers Seibersdorf und der Österreichischen Gesellschaft für Mikrosystemtechnik. Partner auf chinesischer Seite sind die Universität Ningbo, die Zhejiang Normal University/Jinhua sowie der Forschungs- und Technologiepark Jinhua. Die Finanzierung des Projektes wird von Eco Plus und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik unterstützt. Ziel ist es, ein Technologienetzwerk aufzubauen und Synergieeffekte – auch durch den Austausch von Forschern und Studenten – zu nutzen. Im Bereich Mikrosystemtechnik wird die Chip- und Sensorenentwicklung vorangetrieben werden, die Medizintechnik konzentriert sich auf die Stammzellenforschung.

Vor der Rückreise nach Österreich werden in Shanghai Fachgespräche über Landwirtschaftsprojekte und umweltrelevante Vorhaben geführt. Diese Stadt ist die Wirtschaftsmetropole Ostchinas. Man erwartet sich reelle Chancen, die Weltausstellung 2010 ausrichten zu können.


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