22.10.2001 | 00:00

Hochwasserschutz Donau-Machland darf NÖ nicht gefährden

Sobotka: Sicherheitsbedenken nicht entkräftet

Mit der Prüfung des oberösterreichischen Hochwasserschutz-Projekts Donau-Machland im Westen Niederösterreichs hat das Land zuletzt den unabhängigen Experten Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. Hans-Peter Nachtnebel von der Universität für Bodenkultur beauftragt. „Die von Oberösterreich erarbeiteten Untersuchungen betreffend Auswirkungen der baulichen Maßnahmen auf Niederösterreich sind noch nicht ausgereift und konnten unsere Sicherheitsbedenken nicht entkräften“, meint dazu Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

„Wir vertrauen den Berechnungen nur bedingt und werden aus Sorge um unsere Bevölkerung Prof. Nachtnebel mit unabhängigen Berechnungen und Überprüfungen beauftragen“, so Sobotka kritisch. Darüber hinaus wird der niederösterreichische Umweltanwalt Prof. Harald Rossmann die Position des Landes im kommenden UVP-Verfahren vertreten, um sicherzustellen, dass es keine Verschlechterungen und negative Auswirkungen für Niederösterreich und seine Bevölkerung gibt.

„Wir werden das Projekt gegebenenfalls auch zu verhindern wissen, sollten Sicherheitsbedenken und Auswirkungen auf die niederösterreichische Bevölkerung nicht zu hundert Prozent ausgeschlossen werden können“, so Sobotka abschließend.


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