19.10.2001 | 00:00

Nadelöhr im Kreisbachtal beseitigt

Umfahrung Schloss Kreisbach fertig gestellt

Durch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka erfolgte gestern die offizielle Verkehrsfreigabe der „Umfahrung Schloss Kreisbach“ im Zuge der Landesstraße L 5117. Der Bau der 930 Meter langen Umfahrungsstraße wurde notwendig, da die Schlossdurchfahrt Kreisbach mit einer maximalen Durchfahrtsbreite von 2,40 Metern und einer Höhenbeschränkung von 2,90 Metern den heutigen Verkehrsstandards nicht mehr entspricht. Größere Lkw mussten einen schlecht zu befahrenden Schotterweg entlang der Schlossmauer als Umleitungsstrecke benutzen. Durch die neue Umfahrung konnte somit ein Nadelöhr im Kreisbachtal beseitigt und im der Ortsbereich von Kreisbach eine Verkehrsberuhigung erreicht werden.

Erste Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt ergaben, dass die Schlossdurchfahrt nicht erweitert werden kann. Daher begann die NÖ Straßenbauabteilung St.Pölten mehrere Umfahrungsvarianten zu prüfen. Als beste Lösung erwies sich die Variante südlich des Meierhofes entlang des Kreisbaches. Durch Grundabtretung entlang der neuen Wohnsiedlung konnte die Trasse parallel zum Kreisbach weitergeführt werden. Im Zuge der Bauarbeiten musste das Fundament des Meierhofes unterfangen und das Mauerwerk gestützt werden. Weiters wurde der Kreisbach im Bereich des Meierhofes auf einer Länge von 80 Metern umgelegt. Von der Gemeinde Wilhelmsburg konnte dadurch der Kanal und die Wasserleitung in die neue Trasse verlegt werden.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den Anrainern, dem Stift Lilienfeld, der Wohnbaugesellschaft, der Stadtgemeinde Wilhelmsburg und dem NÖ Straßendienst wurde dieses neue Straßenstück vorbildlich realisiert. Die Projektierung und Bauabwicklung erfolgte durch die NÖ Straßenbauabteilung 5 in St.Pölten. Die Errichtung des neuen Straßenabschnittes erfolgte von der Straßenmeisterei Pottenbrunn und der Brückenmeisterei St.Pölten (Durchlass Haingraben) unter Beiziehung von örtlichen Bau- und Lieferfirmen. Die Gesamtbaukosten betrugen 4,8 Millionen Schilling (350.000 Euro).


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