10.10.2001 | 00:00

Außengrenzen der alpinen Natura 2000-Gebiete beschlossen

LHStv. Onodi: Fachlich hochstehendes Material geliefert

Die NÖ Landesregierung beschloss gestern die von Brüssel geforderten geografischen Außengrenzen der drei alpinen Natura 2000-Gebiete. Damit steht einer Bewilligung der reduzierten Schutzgebietsflächen nichts mehr im Wege. Im Frühjahr dieses Jahres wurden die Schutzgebietsflächen der gemeldeten Natura-Gebiete des alpinen Raumes wegen einer detaillierten ökologischen Kartierung auf 17,9 Prozent reduziert. Für den Bürger geben die neuen Gebietskarten erstmals gute Orientierung, welche Flächen wirklich schutzrelevant sind und welche Flächen keines Schutzes bedürfen.

„Mit dieser Kartierung lieferte das Land Niederösterreich fachlich hochqualitatives Material an die Europäische Kommission“, sagte Niederösterreichs Naturschutzreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Dies wurde von Brüssel auch bestätigt. Während die Europäische Kommission von anderen Bundesländern und Mitgliedsländern nicht gemeldete Gebiete des alpinen Raumes massiv einmahnt, besteht jetzt für das Land Niederösterreich im alpinen Raum kein Handlungsbedarf.“

Da die kartierten Schutzgebietsflächen jedoch im März dieses Jahres ohne die geografische Außengrenze der alpinen Natura 2000-Gebiete übermittelt wurden, beschloss die Landesregierung die Gebietskarten nochmals samt der äußeren Gebietsgrenze. Innerhalb dieser Gebiete sind jedoch nur die kartierten Flächen schutzbedürftig. Die „weißen Flächen“ dieser Gebiete genießen diesen Schutzstatus nicht. „Mit der Übermittlung dieser Karten dürfte der langwierige Weg der alpinen Gebietsnominierung endlich abgeschlossen sein“, meinte Onodi abschließend.


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