09.10.2001 | 00:00

Reaktion des Finanz-Landesrates zum NÖ Rettungswesen

Sobotka: „Verhindern keine Zahlung!“

Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka weist die Vorwürfe seitens des Roten Kreuzes entschieden zurück, wonach das Finanzreferat Subventionen verhindere. „Es gibt keine Blockade, und wir werden uns auch nicht querlegen“, so Sobotka. Der Präsident des Roten Kreuzes NÖ, Dr. Hademar Lechner, sei seit Freitag letzter Woche informiert, dass die Mittel 2001 des Landtagsbeschlusses jederzeit abrufbar seien. „Die Mittel stehen klar zur Verfügung, die Entscheidung zur Zahlung liegt jedoch nicht bei der Finanz, sondern bei der zuständigen Gesundheitsreferentin Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi“, stellt Sobotka erneut klar.

„Die Rettungsorganisationen sind vielfach unverschuldet in eine finanzielle Misere geraten. So wurden ihnen von den Versicherungsanstalten die Entschädigungen für Krankentransporte gekürzt, was indirekt auf die sozialpolitischen Kürzungen im Budget des Bundes zurückzuführen ist. Die Rettungsorganisationen, in denen sich Tausende Freiwillige engagieren, sind aus unserem Gesundheitswesen nicht wegzudenken, ja unser Gesundheitswesen wäre in der derzeitigen Form ohne sie wohl auch nicht finanzierbar“, so Sobotka.

„Wenn die Rettungsorganisationen Unterstützung brauchen und dies durch die Untersuchung belegt wird, dann werden wir sicher zu einer gemeinsam getragenen Lösung kommen. Die Untersuchungen sind ein wesentlicher Bestandteil in dieser Diskussion, daher fordern wir auch von Onodi, die geforderten Unterlagen auf den Tisch zu legen“, erklärt Sobotka.


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