05.10.2001 | 00:00

Spatenstichfeier für moderne Müllverbrennung

Sobotka: Ökologisch und ökonomisch beste Lösung

Die AVN, die mit der Verbrennung des niederösterreichischen Restmülls beauftragt wurde, feiert am Samstag, 6. Oktober, mit einer Spatenstichfeier den Baubeginn der Müllverbrennungsanlage in Zwentendorf. Die Grundsteinlegung wird Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vornehmen (siehe NLK vom 4. Oktober). In dieser Anlage werden in Zukunft 154.000 Tonnen niederösterreichischer Hausrest- und Sperrmüll pro Jahr verbrannt.

Aufgrund der bundesgesetzlichen Regelungen ist ab 2004 die direkte Ablagerung von Haus-, Sperr- und Gewerbeabfall auf Deponien nicht mehr möglich. Nach siebenjährigen Planungsarbeiten und einer umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfung wird am Samstag der Grundstein für die neue Müllverbrennungsanlage mit einem Investitionsvolumen von zwei Milliarden Schilling gelegt. „Mit der Entscheidung zur Müllverbrennung ist es gelungen, den Weg in eine altlastenfreie Zukunft einzuschlagen. Die Müllverbrennung ist derzeit sicherlich die ökologisch sinnvollste Art der Restmüllbehandlung“, ist Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka überzeugt.

Die vielfach angestellten internationalen Untersuchungen haben gezeigt, dass die Verbrennung gegenüber dem einfachen Deponieren auf Ablagerungsstätten ökologisch die beste und auch kostengünstigste Lösung ist. „Oberste Priorität ist aber nach wie vor der Abfallvermeidung einzuräumen. Vermeiden beginnt bei der Produktionsweise, beim Produkt und beim Kauf“, so Sobotka.

Das Land setzt dabei unter anderem auf Beratung und Bewusstseinsbildung. Mehrere Aktionen, wie etwa die Müllvermeidungsaktionen „Sei g`scheit, vermeid“ und „Kluge Köpfe machen mit“, dienen der Bewusstseinsbildung für ein verantwortungsvolles Kaufverhalten. „Damit soll jeder von uns angesprochen werden, denn die Entscheidung zur Abfallvermeidung beginnt im Kopf“, meint Sobotka abschließend.


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