01.10.2001 | 00:00

Wie singt und spielt das Pielachtal?

Dokumentation musikalischen Brauchtums ist fertiggestellt

Im musikalischen Brauchtum der Alpenländer spielt das Pielachtal eine hervorragende Rolle. Zwölf Jahre lang dauert bis jetzt die Aufarbeitung historischer und zeitgenössischer musikalischer Zeugnisse aus dem Pielachtal. Ergebnis der aufwendigen Forschungsarbeiten des Autorenteams Bernhard Gamsjäger und Walter Deutsch ist ein umfassendes Gesamtwerk über die traditionellen Lied-, Musik- und Tanzformen der Region Pielachtal. Morgen, Dienstag, um 15 Uhr wird Band 1 des Werkes, gleichzeitig 14. Band der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“, in der NÖ Landesbibliothek in St.Pölten durch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka vorgestellt. Die Präsentation bietet auch Gelegenheit zu Informationsvorträgen zur Volkskulturforschung im Pielachtal und über Großprojekte des Böhlau-Verlages.

Der vorliegende Band 1 befasst sich mit Brauchtum im Lebens- und Jahresablauf. Man findet darin Hochzeitsbräuche ebenso wie Wallfahrt und Totenbrauchtum. Lieder und Tänze, die sich im Pielachtal in besonders reicher Zahl überliefert haben, bleiben dem restlichen Teil der Edition vorbehalten, der voraussichtlich in einem weiteren Band zusammengefasst wird. Im ersten Band sind auch rund 300 Abbildungen und 200 Melodien enthalten, viele davon auch als CD. Besonders viel Aufmerksamkeit widmen die Autoren den Trachtenvereinen, die von den Anfängen bis in die Gegenwart dargestellt werden.

Die Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ ist ein langjähriges Projekt des Österreichischen Volksliedwerkes, das in Zusammenarbeit mit Partnern in den einzelnen Bundesländern verfolgt wird. Es ist als überregionales Nachschlagewerk zur Volksmusik in Österreich angelegt. Herstellung und Druck des vorliegenden Bandes werden durch das Land Niederösterreich und durch Sponsoren unterstützt.


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