01.10.2001 | 00:00

Dialysestation Mödling in Verantwortung der Krankenkasse

Sobotka: „Vorgehensweise nicht akzeptabel!“

Die in Mödling bereits gut funktionierende Dialysestation wartet weiterhin auf einen Vertrag mit der Gebietskrankenkasse. Die Nichtberücksichtigung durch die GKK verursacht für viele Patienten unnötig weite Strecken zu den umliegenden Stationen in Wiener Neustadt und in St.Pölten. Aus diesem Grund trafen einander NÖGUS-Vorsitzender Mag. Wolfgang Sobotka und Landtagsabgeordneter Hans Stefan Hintner, um Lösungen für die missliche Situation zu suchen.

„Wegen des steigenden Bedarfs für Dialysebehandlungen wurde durch den NÖGUS bereits vor einigen Monaten ein umfassendes Ausbauprogramm in den Krankenhäusern eingeleitet. Im Jahr 2002 sollen insgesamt 86 Dialyseplätze in Amstetten, Mistelbach, St.Pölten, Wiener Neustadt und Horn zur Verfügung stehen“, so Sobotka.

Zu den immer wieder angeführten Härtefällen für Patienten im Zusammenhang mit der Dialyse in Mödling meint Sobotka: „Eine Vertragsvergabe für Mödling kann ausschließlich durch die NÖ Gebietskrankenkasse erfolgen. Die unzumutbaren Belastungen für die Menschen hat die GKK zu verantworten, und ich kann und werde diese Vorgangsweise nicht akzeptieren!“

Eine schnelle Lösung können Einzelverträge für die Patienten mit der Gebietskrankenkasse sein. „Ich werde mich jedenfalls in Gesprächen mit den Verantwortlichen der NÖ GKK für eine derartige Lösung einsetzen“, betonte Sobotka weiter, „denn die oft weiten Fahrten der leidgeprüften Patienten sind ganz einfach unzumutbar, wenn sich in derselben Stadt eine funktionierende Dialysestation befindet.“


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