26.09.2001 | 00:00

Onodi zum „Europäischen Tag der Sprachen“:

Sprachen sind menschlicher und gesellschaftlicher Katalysator

Heute, Mittwoch, 26. September, ist der „Europäische Tag der Sprachen“. Er steht ganz im Zeichen des vom Europarat und der Europäischen Union erklärten „Europäischen Jahres der Sprachen 2001“. Dieses Aktionsjahr und im Speziellen der „Tag der Sprachen“ soll Interesse und Freude am Entdecken und Erleben von Sprachen wecken und Menschen aller Altersgruppen und Bildungsbereiche ansprechen.

„Die Sprache ist nicht nur Kommunikationsmittel, die Sprache ist vielmehr die zentrale Voraussetzung des Zusammenlebens von Menschen im Rahmen einer Gemeinschaft, einer Zivilisation, einer Gesellschaft“, sagte heute Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Wenn wir unsere Jugend heute so früh wie möglich mit vielen Sprachen vertraut machen, so ist dies wichtiger denn je. Die jungen Menschen werden diese Sprachen nicht mehr als das erleben, wie vielleicht Generationen vor ihnen, nämlich als ‚Fremdsprachen‘.“

Das Erlernen von Sprachen fördere nicht nur Toleranz und Aufgeschlossenheit, Sprachen seien vielmehr der menschliche und gesellschaftliche Katalysator im politischen und gesellschaftlichen Zusammenwachsen der Nationen und Regionen, meinte Onodi weiter. Sprachkenntnisse seien heute geradezu Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaft und für die Mobilität des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Wer damit heute in seine Sprachkenntnisse investiere, investiere in die Zukunft – von sich selbst und in die Zukunft anderer, deren Sprache er nun verstehe.


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