19.09.2001 | 00:00

LR Plank kritisiert den Finanzminister

Dürregeschädigte Bauern nicht ignorieren!

„Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser ignoriert die schwierige Situation Tausender dürregeschädigter Bauern, indem er Gespräche über Hilfszahlungen aus dem Katastrophenfonds seit Wochen kategorisch ablehnt. Alle Bemühungen von meiner Seite, einen Gesprächstermin zu vereinbaren, sind bisher nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Auch meine Kollegen aus der Steiermark und aus dem Burgenland hatten bisher keinen Erfolg beim Minister, obwohl seine Zuständigkeit in dieser Angelegenheit unbestritten ist. Grasser lässt die Bauern in dieser dramatischen Situation in Stich“, kritisiert heute Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank, der seitens der Bundesländer mit der Koordination der Dürreschäden betraut worden ist.

Die Schäden in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Burgenland und Niederösterreich gehen in die Milliarden. Am ärgsten betroffen ist die Steiermark. „Rasche Hilfe wäre wichtig und notwendig, insbesondere, weil viele Betriebe bereits zum zweiten Mal hintereinander von Dürre betroffen sind. Ich appelliere heute nachdrücklich an den Finanzminister, die Bauern nicht in Stich zu lassen und umgehend die Gespräche aufzunehmen. Bei früheren Dürreschäden war es kein Diskussionspunkt, dass das Katastrophenfondsgesetz novelliert und Hilfszahlungen geleistet wurden“, so Plank.


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