19.09.2001 | 00:00

INTERREG- Projekt „Euregio Forum Niederösterreich“ beschlossen

Sobotka: „51 Millionen pro Jahr für NÖ Grenzregionen!“

INTERREG ist eine EU-Förderung, die besonders grenzüberschreitende Projekte unterstützt. Niederösterreich stehen jährlich EU-Mittel von 51,1 Millionen Schilling (3,71 Millionen Euro) für INTERREG III zur Verfügung, was durch Kofinanzierung von 50 Prozent durch Bund-, Landes- und private Mittel Investitionen in der Höhe von 102,2 Millionen Schilling (7,43 Millionen Euro) pro Jahr ergibt. In Niederösterreich betrifft INTERREG die Regionen Weinviertel, Waldviertel und Wiener Umland. In den letzten Jahren wurden über 174 Projekte verwirklicht.

„Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit an der Außengrenze der EU hat durch den Prozess der Erweiterung enorm an Bedeutung gewonnen. Daher werden auch deutlich mehr EU-Mittel für Niederösterreich, das seine Funktion als Bindeglied zum Osten wahrnimmt, zur Verfügung stehen“, meint der zuständige Raumordnungs-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Eines dieser vielen positiven Beispiele ist das Projekt „Euregio Forum Niederösterreich“, in dem die Regionalentwicklungsagentur Südmähren, die Regionalvereinigung Zahorie aus Slowenien, das Regionalzentrum Dunajska Streda und die Stadt Györ gemeinsam mit Initiativen aus Niederösterreich zusammenarbeiten. Ziel des Projektes ist, die in den letzten Jahren so zahlreich gestarteten grenzüberschreitenden Initiativen mit Know-how zu unterstützen und durch eine Bündelung der Kräfte in einem grenzüberschreitenden Netzwerk, die Arbeit der regionalen Organisationen zu professionalisieren und gemeinsam höhere Standards in der Projektumsetzung zu erreichen.

Gemeinsame Schulung und Weiterbildung des Personals in punkto grenzüberschreitender Projekte sind ebenso Massnahmen, wie der Aufbau eines gemeinsamen Presse- und Informationsdienstes der Netwerkpartner in der Slowakei und in Niederösterreich.

Insgesamt werden durch dieses Projekt annähernd 6 Millionen Schilling (436.037 Euro) in den nächsten Jahren durch EU-, Landes- und Eigenmittel in der Grenzregion investiert.

„INTERREG versucht besonders die „Grenze im Kopf“ zu überwinden. Denn durch den Eisernen Vorhang wurde der Kontakt der Menschen über die Grenze lange Zeit verhindert. Diese Projekte tragen wesentlich zum Fitnessprogramm für Europa und zur Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Grenzregionen bei. Es sind dies positive Zeichen für die Regionen“, meint Sobotka abschliessend.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung