17.09.2001 | 00:00

NÖ Gemeindevertreter: Altlengbacher Zukunftsgespräche

Mehr junge Menschen in die Kommunalpolitik

Der Verband niederösterreichischer Gemeindevertreter der ÖVP hielt am 14. und 15. September in Altlengbach eine Klausurtagung mit sämtlichen Spitzenfunktionären ab, bei der die Weichen für die künftige Arbeit des Verbandes gestellt wurden. Dieser Gipfel unter Leitung von Verbandspräsident Alfred Riedl wies drei Schwerpunkte auf:

Verstärkung der internen Kommunikation und damit rascheres Reagieren auf Gesetzesvorlagen und auf tagespolitische Ereignisse sowie bessere Information der Gemeindebürger. Modernste Technologien werden sowohl in die Schulungsarbeit der Gemeindemandatare als auch bei der Information der Bürger angewendet;

ein kommunalpolitisches Fitnessprogramm für den Verband und die kommunalen Interessenvertreter als wesentliche Träger der Bürgergesellschaft. Ziel: Die Gemeindebürger sollen sich hier noch stärker einbringen, ohne freiwillige Mitarbeit kann die Gesellschaft nicht funktionieren;

und schließlich verstärktes Hinwenden an junge Menschen mit dem Ziel, diese vermehrt für die Mitarbeit in den Gemeinden zu gewinnen.

Mit großer Befriedigung wurde das Ergebnis der jüngsten Volkszählung aufgenommen, wonach Niederösterreich eine Bevölkerungszunahme von rund 80.000 Bürgern und damit den höchsten Zuwachs aller Bundesländer zu verzeichnen hat. Präsident Alfred Riedl wertet das als Ausdruck der gestiegenen Lebensqualität in den Gemeinden und damit der guten kommunalpolitischen Arbeit ebenso wie der bewährten Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden. Diese sinnvolle Zusammenarbeit und der weitere Ausbau der kommunalen Infrastruktur hätten auch bevölkerungspolitisch voll gegriffen.

Im Rahmen der Klausurtagung wurden auch 11 ausgeschiedene Funktionäre der Landes- und Bezirksebene geehrt. Riedl-Vorgänger Franz Rupp wurde Ehrenpräsident des Verbandes, Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer und Präsident a.D. Franz Romeder erhielten die Ehrenmitgliedschaft.


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