11.09.2001 | 00:00

Die Motorisierung des Waldviertels im 20. Jahrhundert

Sonderausstellung in Neupölla bietet Einblick in Entwicklung

Motorräder haben neben dem Automobil ganz entscheidend zur Motorisierung des ländlichen Raumes beigetragen. Mit diesem Thema beschäftigt sich derzeit eine Sonderausstellung des Museums für Alltagsgeschichte in Neupölla, die noch bis 14. Oktober jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17.30 Uhr zu sehen ist. Gezeigt werden alte Motorräder aus Privatbesitz, die das Herz jedes Bikers höher schlagen lassen. Dazu gehört eine Maschine aus dem Ersten Weltkrieg ebenso wie Fahrzeuge der Marken Puch und DKW aus den dreißiger Jahren bis zu den gängigsten Puchmotorrädern der Nachkriegszeit. Auch das leistungsmäßige Spektrum – beginnend mit einem Fahrrad mit Hilfsmotor über HMW und „Stanglpuch“ bis zur BMW – kann sich sehen lassen. Hauptthema der Ausstellung ist die Motorisierung des mittleren Waldviertels von den Anfängen bis in die sechziger Jahre anhand von Fotos und Dokumenten. Wie im Museum insgesamt soll auch bei dieser Sonderausstellung eines der zentralen Phänomene des 20. Jahrhunderts am Beispiel der Region um Neupölla exemplarisch veranschaulicht werden. Sowohl die historische Situation als auch die Quellenlage bieten gute Voraussetzungen für ein fundiertes und anschauliches Bild der Entwicklung. Am Sonntag, 23. September, wird in Neupölla auch ein Oldtimer-Korso für Motorräder, Autos und Traktoren aus der Zeit bis Mitte der siebziger Jahre durchgeführt.

Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02988/6220 bis 02988/6657.


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