04.09.2001 | 00:00

Straßenmeisterei Kirchberg am Wagram um- und ausgebaut

42 Mitarbeiter betreuen 216 Kilometer Bundes- und Landesstraßen

Mit einem Kostenaufwand von rund 20 Millionen Schilling (1.453.456 Euro) wurde in den vergangenen vier Jahren die Straßenmeisterei Kirchberg am Wagram, Bezirk Tulln, um- und ausgebaut. Ziel dieses Um- und Ausbaues, der heute, 4. September, offiziell eröffnet wird, war es, neben einer höchstmöglichen Funktionalität auch eine optimale Anpassung an das vorhandene Ortsbild zu schaffen. Das konnte vor allem durch die im Tauschwege erworbene Gemeindestraße erreicht werden, die die Liegenschaft bisher in zwei Teile trennte.

Auf dem nunmehr geschlossenen Areal wurden neben der Adaptierung des Verwaltungsgebäudes auch Gerätehallen, Hackgutlager und eine Waschbox errichtet. Die bereits bestehenden Objekte wie Werkstätten, Magazine und Garagen wurden um- und ausgebaut. Zuletzt wurden die Außenanlagen wie Verkehrs- und Parkflächen, Grünanlagen und Einfriedungen den Anforderungen entsprechend neu gestaltet. Außerdem erfolgt nun die Beheizung der Gebäude durch eine Hackschnitzelheizung, die Sonnenenergie wird mittels Solarzellen in der Dachfläche optimal genutzt.

Aus Gründen der eingeschränkten Platzverhältnisse für die Winterdienstanlagen sowie aus Rücksicht der Lärm- und Staubbelästigung für die angrenzenden Wohngebiete wird im nächsten Jahr ein dezentraler Lagerplatz bei der Abfahrt Kirchberg am Wagram von der B 304 errichtet.

Der Ausbau wurde auch notwendig, weil die Anforderungen an das Straßennetz und damit auch an die Verkehrsteilnehmer in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen sind. Ausschlaggebend dafür sind größere Verkehrsmengen, höhere Geschwindigkeiten und ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Eine Grundvoraussetzung für verkehrssichere Straßen sind ein harmonisches Ganzes aus leistungsorientierten Mitarbeitern und einer modernen, dem Stand der Technik entsprechenden Maschinen-, Geräte- und Gebäudeausstattung.

In der Straßenmeisterei Kirchberg am Wagram sind 42 Mitarbeiter der NÖ Straßenverwaltung beschäftigt. Sie betreuen in acht Gemeinden des Bezirkes 216 Kilometer Bundes- und Landesstraßen.


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