23.08.2001 | 00:00

LHStv. Onodi besuchte Assistenz-Kompanie an der March:

„Qualitativ hervorragende Arbeit im Interesse unserer Bevölkerung!“

„Die Assistenz-Kompanie Nord des Österreichischen Bundesheeres leistet hier an der March ganz hervorragende Arbeit im Interesse unserer Bevölkerung! Auch die Zusammenarbeit mit der Gendarmerie funktioniert hervorragend. Ich lege großen Wert darauf, dass diese positive Arbeit ohne Einschränkungen weitergeht.“ Dies stellte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi gestern anlässlich eines Besuches der 1. Assistenz-Kompanie Nord des Österreichischen Bundesheeres am Schauplatz ihrer Arbeit fest. Der Besuch erfolgte auf Einladung des Bundesheeres, das den politischen Kräften in Niederösterreich Ausmaß und Problematik des Grenzeinsatzes vor Augen führen will.

Die Besonderheit bei der Behandlung illegaler Grenzübertritte liegt darin, dass der Grenzverlauf zwischen Österreich und der Slowakei in der Flussmitte eine rechzeitige Zurückweisung durch die österreichischen Grenzorgane unmöglich macht. Haben Menschen beim illegalen Übertritt die Flussmitte überschritten, so müssen sie festgenommen werden, es folgen eine Aufnahme der Personalien und eine ärztliche Untersuchung sowie eine ganze Reihe von Formalitäten, die die Grenzorgane total in Anspruch nehmen. „Wir arbeiten am Limit“, ist seitens des Bundesheeres zu hören, das hier seit zwei Jahren an den 72 March-Flusskilometern Dienst tut. In Niederösterreich alleine sind 220 Mann im Einsatz. Seit 1. Juli gab es 534 Festnahmen. Das Ansteigen der illegalen Übertritte in letzter Zeit wird auf die besondere Grenzsituation an der March zurückgeführt, die den Übertritt, die Festnahme und das Asylansuchen beinahe zu einer sicheren Sache macht. „Es wird in Hinkunft nur mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Slowakei gehen“, lautet die Antwort auf die Frage nach der zukünftigen Entwicklung an der March.


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