22.08.2001 | 00:00

Landesbeauftragter für die EU-Erweiterung:

Dr. Silberbauer nimmt Tätigkeit auf

Als Leiter der Gruppe Raumordnung und Umwelt sowie der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik des Amtes der NÖ Landesregierung ist er in den Ruhestand getreten, als neu bestellter Landesbeauftragter für die EU-Erweiterung legt er sich voll ins Zeug: Hofrat Dr. Gerhard Silberbauer wird morgen, Donnerstag, 23. August, seinen ersten „Auftritt“ in seiner neuen Funktion absolvieren, nämlich in Raabs an der Thaya bei einem Round Table-Gespräch im Rahmen der Tagung „Minoritäten in der Festung Europa“ der Waldviertelakademie.

Für seine neue Aufgabe hat sich Dr. Silberbauer viel vorgenommen, wobei er vor allem drei Schwerpunkte nennt: Information, Koordination und Hilfestellung bzw. Vermittlung bei Problemen. Er will möglichst rasch enge Kontakte zu allen zuständigen Stellen der Europäischen Union, des Bundes und des Landes, aber auch zu Institutionen in Tschechien, der Slowakei und in Ungarn knüpfen. In die Informationsbeschaffung soll das NÖ Verbindungsbüro in Brüssel ebenso eingebunden werden wie das Europa-Referat des Landes, die Raumordnungsabteilung und die Medien. Vorhandene Studien sollen ausgewertet werden, wenn nötig will Dr. Silberbauer auch neue Untersuchungen initiieren. Die diversen Projekte, etwa im Rahmen von INTERREG, NÖ Fitnessprogramm usw. sollen ausführlich dokumentiert werden.

Ganz konkret will der Erweiterungsbeauftragte in nächster Zeit eine rege Vortragstätigkeit entfalten, nicht zuletzt, um Vorurteile bei wichtigen Zielgruppen abzubauen. So hat er sich vorgenommen, bei Bürgermeisterkonferenzen für grenzüberschreitende Gemeindepartnerschaften zu werben, will aber auch Kontakte zwischen Schulen, Pfarren, Dorf- und Stadterneuerern usw. fördern. Dazu stellt er sich gerne für Diskussionsveranstaltungen in Schulen oder in Einrichtungen der Erwachsenenbildung zur Verfügung.

Zur Verbesserung der Koordination schwebt Dr. Silberbauer die Einrichtung eines Jour fixe zur EU-Erweiterung sowie eines Veranstaltungskalenders und einer Terminkoordination über Internet vor. Defizite und Probleme, aber auch Chancen sollen analysiert werden, wobei der Landesbeauftragte eine Vermittlerfunktion zwischen jenen, die Probleme haben, und jenen, die Lösungen anzubieten haben, übernehmen kann.


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