09.08.2001 | 00:00

„Tatort Haushalt“

Informationen der „umweltberatung“ gegen „ungebetene Gäste“

Laut der „umweltberatung“ Niederösterreich beträgt der Pestizidverbrauch in Österreich rund 3.600 Tonnen reine Wirkstoffmenge pro Jahr. 12 Prozent davon werden im privaten Bereich, in Haushalten und Hausgärten, verbraucht. Im Lebensmittel- und Drogeriefachhandel werden jährlich Insektizide um rund 190 Millionen Schilling gekauft.

In diesem Zusammenhang verweist „die umweltberatung“ darauf, dass die „chemische Keule“ oft mehr schadet als nützt. Sie wirkt nicht nur auf die „ungebetenen Gäste“, sondern meist auch auf den Menschen, lässt doch die Geruchlosigkeit der Wirkstoffe die Dauerbelastung nicht bewusst werden. Bei Insektenstrips ist etwa einer der eingesetzten Inhaltsstoffe der Phosphorsäureester Dichlorvos, der ein Atemgift ist und vor allem für Menschen mit Atemwegserkrankungen gefährlich sein kann.

Bis auf wenige Ausnahmen, so heißt es seitens der „umweltberatung“, ist eine Bekämpfung der Schädlinge auch ohne Pestizide möglich. Altbewährte Hausmittel führen bei Vorbeugung und Bekämpfung von Lästlingen meist ebenso zum Erfolg und sind dem ungezielten Einsatz von Chemikalien z.B. in Form von Sprays oder Elektroverdampfern vorzuziehen.

Fundiertes Fachwissen hält „die umweltberatung“ NÖ Süd in Mödling unter der Telefonnummer 02236/86 06 64-0, Renate Partei, bereit, wo es zum Preis von 60 Schilling auch die Broschüre „Ungebetene Gäste – Vom Leben mit Ameisen, Motten und anderen Lästlingen in Haus und Wohnung“ gibt.


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