27.07.2001 | 00:00

EREG: Eigenständige Regionalentwicklung im Grenzraum

Abschlusspräsentation und Ausblicke

Im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Wien fand gestern die Abschlusspräsentation von „EREG – Eigenständige Regionalentwicklung im Grenzraum“ statt, bei der Bilanz über die geleistete Arbeit gelegt und Ausblicke in die Zukunft getätigt wurden. EREG ist kein von oben verordnetes Konzept, sondern unterstützt und stärkt Eigeninitiativen aus der Region. Es liefert grundlegende Informationen zur Entwicklung im Tourismus, in der Landwirtschaft und der Kulturlandschaft, es zeigt Vorteile durch die Kombination von Einzelprojekten auf und entwickelt Strategien zur Zusammenarbeit.

Die drei EREG-Programme liefen im Zeitraum 1996 – 1998, 1998 – 1999 und 1999 – 2001. Sie wurden vom Land Niederösterreich mit 1,298 Millionen Schilling (94.329,34 Euro), vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit 886.750 Schilling (64.442,64 Euro) bzw. vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit 410.750 Schilling (29.850,37 Euro) unterstützt. 50 Prozent der Projektkosten, insgesamt 2.595.500 Schilling (188.622,34 Euro), wurden über die EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG II finanziert.

Mit den in den letzten sechs Jahren aufgewendeten knapp 5 Millionen Schilling (36.336,42 Euro) wurden etwa die grenzüberschreitende EUREGIO Weinviertel – Südmähren – Westslowakei mit rund 80 Organisationen oder der Regionalentwicklungsverein des Weinviertler Dreiländerecks mit 12 Gemeinden rund um Poysdorf realisiert. Im Sommer 2002 wird das Liechtensteinzentrum Schloss Wilfersdorf eröffnet, das als Ausgangspunkt einer Schlösservernetzung in einem möglichen Kulturpark Weinviertel dienen soll.

Das nächste große Projekt ist eine kulturtouristische Kooperation von der Ostsee bis zur Adria zum Thema Bernsteinstraße, als Partner konnten hier etwa die EUREGIO’s Pannonia und Friaul gewonnen werden. Im September startet ein neues INTERREG-Programm. Ein Kleinprojektefonds wurde bereits eingerichtet, ein eigenes EUREGIO-Forum widmet sich gemeinsamen Schwerpunkten, Programmen und Zielen.


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