26.07.2001 | 00:00

Schmankerl-Reise von Schüssel, Molterer und Pröll

„Bäuerlicher Betrieb als Alternative zur Agrarindustrie

„In Niederösterreich hat man sich schon immer drauf verstanden, aus Krisen Chancen zu machen. Die derzeitige EU-weite Krise der Landwirtschaft wird von Niederösterreich als Chance verstanden. Die Landwirtschaft dieses Landes beweist, dass der bäuerliche Betrieb eine echte Alternative zur Agrarindustrie anderer Länder darstellt. Im Bauernhof herrsche naturnahe Praxis, der Konsument kann die Produktion der Lebensmittel nachvollziehen.“ Dies erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei einer „Schmankerl-Reise“, die er heute gemeinsam mit Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Landwirtschaftsminister Dr. Wilhelm Molterer durch das Waldviertel und die Wachau unternimmt.

Bundesminister Dr. Wilhelm Molterer meinte, Österreich sei zu Recht stolz auf seine Bauernschaft, die man als „treuhändige Bewahrer“ eines Schatzes bezeichnen könne. Österreich habe Sicherheit durch die Qualität der Lebensmittel, es gelte das Leitbild des bäuerlichen Familienunternehmens. Vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung müsse es aber zu fairen Wettbewerbsbedingungen auf internationaler Ebene kommen, stellte Molterer fest.

Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel erinnerte an die Krisen der Grenzregion zu Zeiten des Eisernen Vorhanges. Er erinnerte weiters daran, dass der heutige Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor Jahren als junger Funktionär den Begriff des ländlichen Raumes mitgeprägt und die Dorferneuerung initiiert habe. Er zeigte sich zufrieden mit dem in Brüssel ausgehandelten Aktionsplan, bei dem ein Plus von 250 Millionen Euro erzielt werden konnte. Insgesamt – EU-Förderung und Beiträge von Bund und Land – fließen von 2000 bis 2006 10 Milliarden Schilling (726.728,34 Euro) in die Grenzregionen, stellte Schüssel fest.

Die weitere Schmankerl-Reise führt ins Kamptal, auf die Schwarzalm bei Zwettl, zum Mohnwirt in Sallingberg und zum Heurigen Bodenstein in der Wachau.


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