23.07.2001 | 00:00

Land NÖ unterstützt Anliegen der älteren Generation

Pröll: „Hat die Grundlage geschaffen, auf der wir aufbauen können“

„Der älteren Generation, die dieses Land nach dem Zweiten Weltkrieg im wahrsten Sinn des Wortes aus Schutt und Asche wieder aufgebaut hat, ist es zu verdanken, dass Niederösterreich heute jene exzellente Grundlage vorfindet, auf der wir aufbauen können, auch mit Blick auf die nächste Generation. Ohne diese historischen Leistungen“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“, „könnten wir nicht einmal im Traum daran denken, Niederösterreich in absehbarer Zeit unter die ‚Top-Regionen‘ Europas zu führen.“

Dank der großen Fortschritte der Medizin werden die Menschen immer älter. Pröll: „Allein in Niederösterreich leben derzeit rund 350.000 Menschen, die älter als 60 Jahre sind.“ Das Land forciere deshalb auf der einen Seite flächendeckend die sozialen Betreuungsdienste, damit möglichst viele Senioren länger in ihren vertrauten vier Wänden bleiben können. Auf der anderen Seite werden laufend die niederösterreichischen Heime modernisiert und ausgebaut, die Standards verbessert und die Wohn- in Pflegebetten umstrukturiert. „Allein in den letzten zehn Jahren wurden über vier Milliarden Schilling in Niederösterreichs Heime, die auch Aufgaben wie Tagesbetreuung, Kurzzeitpflege und die so wichtige Hospizbetreuung übernehmen, investiert“, betonte Pröll. „Damit hat sich auch der Zugang der Heimbewohner zu diesen Einrichtungen wesentlich verändert“, so der Leiter des NÖ Pensionisten- und Pflegeheimes Tulln, Anton Kellner. Die heutigen Heime seien moderne Dienstleistungseinrichtungen, die sich vor allem am Kunden, an den Bedürfnissen der älteren Menschen und deren Zufriedenheit orientieren.

Für den Landeshauptmann ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Dank an die ältere Generation auch in Währung „Herz“ abgestattet wird. Neben dem vorbildlichen Engagement ehrenamtlicher Helfer, die die Familien und Angehörigen wesentlich entlasten, biete das Land der älteren Generation Sicherheit und Unterstützung. Als Beispiele nannte er die Aktion „Schutzengel“ und die Initiative „Mehr Sicherheit für Senioren im Straßenverkehr“. Um ihre Lebensbedürfnisse leichter bewältigen zu können, werden den Senioren auch Weiterbildungsmöglichkeiten (eigenes Internetprojekt) und ab 2002 spezielle Begünstigungen und Ermäßigungen durch eine eigene NÖ Seniorencard angeboten. Pröll: „Wir wollen für alle Generationen ein sicheres Zuhause und eine ‚Insel der Menschlichkeit‘ sein.“


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