18.07.2001 | 00:00

BH Wiener Neustadt schreibt Arbeiten für die Baustraße aus

Fischer-Deponie bei Theresienfeld: 23.000 m2 Straßenbelag

Die Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt schreibt im Auftrag der Republik Österreich im offenen Verfahren die Straßenbauarbeiten für die zukünftige Baustraße von der B 17 am Südrand von Theresienfeld bis zur Fischer-Deponie mit einem Leistungsumfang von rund 23.000 Quadratmetern aus. Diese Straße soll asphaltiert werden.

Die Sanierung der Deponie am östlichen Ortsrand von Theresienfeld, über die seit 1981 eine „unendliche Geschichte“ über die Entsorgung von rund 900.000 Kubikmeter Müll, von Lackdosen und „Giftfässern“ mit aromatisierten und chlorierten Kohlenwasserstoffen läuft, wird weiter vorbereitet. Bis jetzt haben Einsprüche das Verfahren verzögert. Die Bezirkhauptmannschaft Wiener Neustadt hat in der Vergangenheit immer wieder geräumt und auch Hunderte „Giftfässer“ aus dem Untergrund heraufgeholt, doch sind die Bemühungen immer wieder durch Einsprüche gestoppt worden.

Akute Gefahr für das Grundwasser besteht derzeit nicht, weil im Norden der Deponie schon Anfang der neunziger Jahre durch die Republik Österreich eine Sperrbrunnenanlage errichtet wurde, die verhindert, dass der Grundwasserstrom mit den Belastungen Richtung Nordosten weiterläuft. In dieser Sperrbrunnenanlage wird das Grundwasser gereinigt und dann dem Untergrund wieder zugeführt.

Die Arbeiten an der Baustraße werden in Theresienfeld, Wiener Neustadt und Eggendorf durchgeführt. Für die Bauarbeiten selbst sind drei Kalendermonate vorgesehen. Die Anbotfrist endet mit 10. August 2001 um 10 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Anbote bei der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt einzubringen. Danach wird eine Zuschlagsfrist von drei Monaten eingeräumt; Alternativanbote von Firmen sind zugelassen. Interessierte können die Anbotunterlagen beim Amt der NÖ Landesregierung, St.Pölten, Materialamt, beziehen.


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