06.07.2001 | 00:00

1,3 Millionen Schilling Förderung für Solarprojekt in Tschechien

Sobotka: „Solarenergie statt Atomkraft forcieren“

Das Projekt „Solarthermie – Expertennetzwerk NÖ – Tschechien“ wurde vom INTERREG-Beirat Niederösterreich zur Förderung im Rahmen des INTERREG IIIA–Programms der EU vorgeschlagen und wird nun durch die EU mit 2,2 Millionen Schilling (159.880,24 Euro) und durch das Land Niederösterreich mit 1,3 Millionen Schilling (94.474,68 Euro) gefördert. Auch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft leistet mit 700.000 Schilling (50.870,98 Euro) einen Beitrag, Eigenmittel werden im Ausmaß von 220.000 Schilling (15.988,02 Euro) aufgebracht.

Das Projekt soll ab Herbst drei Jahre lang laufen und hat sich mehrere Ziele gesetzt: „Zum einen möchte das Projekt die Akteure im Sektor Solarthermie in der Grenzregion vernetzen und im Sinne eines Erfahrungsaustausches die Weitergabe von Know-how ermöglichen. Auch möchten wir damit die Ausbildung von Fachleuten für die Solarberatung forcieren“, erklärt Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

„Alles in allem möchten wir mit der Förderung dieses Projekts besonders auf die Bedeutung alternativer Energie als ökologische Alternative zur Atomkraft hinweisen. Neben der Beseitigung von Hemmnissen und Schwächen bei der Solarenergienutzung in der Tschechischen Republik erwarten wir im Rahmen der grenzüberschreitenden Kooperation für die gesamte Region sowohl auf österreichischer als auch tschechischer Seite positive Wirtschaftsimpulse und ökologische Effekte“, meint Sobotka.

Projektträger des INTERREG IIIA-Projekts ist die Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal GesmbH. Projektpartner sind die ARGE Erneuerbare Energie Niederösterreich, der tschechische Partner Centrum Energie, das ökologische Institut VERONIKA und die Bürgervereinigung CALLA.


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