21.06.2001 | 00:00

Aktionstag Gesundheitsregion Kamptal

Gabmann und Plank bei Präsentation in Gars

Nachdem LEADER II 40 Projekte mit zu zwei Drittel geförderten 60 Millionen Schilling Kosten gebracht hat, stehen die 23 Gemeinden des Tourismusverbandes Kulturpark Kamptal und die sieben Gemeinden der Region Kampstauseen – Gföhlerwald in den Startlöchern, um in der nächsten Programmperiode wieder LEADER-Region zu werden. In diesem Zusammenhang fand gestern in Gars am Kamp ein Aktionstag Gesundheitsregion Kamptal statt, an dem sich auch Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank und Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann ein Bild von den spezifischen Angeboten der Region machten.

In der Neupositionierung als innovative Gesundheitsregion sollen Therapie, Medizin, Sport, Kultur, Natur und Landwirtschaft vernetzt werden. Ziel der Positionierung als Ausflugs-, Naherholungs- und Gesundheitsregion ist es, die Region als attraktiven Lebensraum zu erhalten und der Abwanderung bzw. Überalterung entgegenzuwirken.

Plank betonte dabei, formell falle die Entscheidung über die zukünftigen LEADER-Regionen erst nächste Woche; was solle mit einer so guten Startposition bis dahin aber passieren. Die Region Kamptal sei eine Gesundheits- und Top Qualitäts-Region. Es sei gelungen, ein Netzwerk von den bäuerlichen Betrieben bis zum Gesundheitszentrum Gars zu schaffen. Durch vernetzte Produktion und Vermarktung hätten auch landwirtschaftliche Betriebe in nicht privilegierten Regionen große Chancen. Die starke Orientierung an biologischer Landwirtschaft und qualitativen Produkten schaffe Glaubwürdigkeit, die wiederum Garant für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg sei.

Gabmann sprach von einem historischen Tag für ganz Niederösterreich. Erstmals sei ein Zusammenwirken von Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesundheit gelungen. Mit diesem einzigartigen Pilotprojekt gingen vom Waldviertel einmal mehr neue Impulse aus. Für das Waldviertel, das im Vorjahr erstmals die 1-Millionen-Grenze bei den Nächtigungen überschreiten konnte, sei der Gesundheitstourismus in Kombination mit Natur und Kultur prädestiniert. Der Weg der Zusammenarbeit, wie er in Kursbuch und Tourismus-Leitbild skizziert ist, sei eine große Chance für die Regionen.


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