18.06.2001 | 00:00

Überreichung der Wappenurkunde an Drasenhofen

LH Pröll: Chancen für Grenzregion nutzen

Vor 30 Jahren wurden die Gemeinden Drasenhofen, Klein Schweinbarth, Stützenhofen und Steinebrunn zu einer Großgemeinde zusammengeschlossen. Diese Jubiläum sowie die Überreichung der Wappenurkunde an Drasenhofen durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll standen gestern im Mittelpunkt des Regionsfestes, eines Festes von zwölf Gemeinden aus der Region im nördlichen Weinviertel. Die Region, die es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auf Grund der exponierten Lage nicht einfach hatte, dokumentiere damit ihre Gemeinsamkeit und auch ihr Selbstbewusstsein, meinte Pröll. In diesem Zusammenhang dankte der Landeshauptmann allen, die trotz des Eisernen Vorhanges an die Zukunft ihrer Heimat geglaubt haben und trotz der wirtschaftlichen Nachteile geblieben sind. Nun gelte es, in einem Europa, das neu gegründet wurde, die Chancen zu nützen und für zusätzliche Impulse in den Grenzregionen zu sorgen. Große Erwartungen werden dabei in Projekte wie die in Bau befindliche Therme in Laa an der Thaya oder das Call-Center in Hollabrunn und die Gesundheitseinrichtung in Bad Pirawarth gesetzt. Ganz wichtig für die Entwicklung der Grenzregion ist auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Das Leitprojekt soll hier der Bau der Nordautobahn sein. Der Landeshauptmann zeigte sich zuversichtlich, dass mit dem Bau 2003 begonnen werden kann. Diese Autobahn soll im Wesentlichen entlang der heutigen Brünner Straße B7 bis zur Grenze in Drasenhofen verlaufen, die Orte durch Umfahrungen entlasten und wird knapp 60 Kilometer lang sein.


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