11.06.2001 | 00:00

„Retzer Land – Feuriges Land“

Die Inszenierung einer „Region in Rot“ geht weiter

Nach dem Eröffnungsfest zu Pfingsten in Retz ging „Retzer Land – Feuriges Land. Inszenierung einer Region in Rot“ auch an diesem Wochenende weiter: Die Gemeinde Retzbach präsentierte am Freitag, 8. Juni, erstmals die von der Magie des „Heiligen Steins“ inspirierte Gestaltung der Landschaft mit roten Steinen. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Künstler Leonhard König installierte die Bevölkerung rund um Retzbach Steinskulpturen, um für die Landschaft charakteristische Themen wie „Mystik“, „Energie“, „Spannung“, „Leben“ und „Kultur“ zum Ausdruck zu bringen. Geschaffen wurden Objekte wie „Rolling Stones“, „Einstein in Rot“, „Roter-Ur-Seestern“, ein „Spalt in der Landschaft in Rot“, „Bärenspuren des Urzeitbären in Rot“, „Meilensteine in Rot“ oder „Stonehenge“.

Am Samstag, 9. Juni, startete, begleitet von Performances des Circus Myth, in Hardegg die „Verpackungsaktion Brücke Hardegg“. Die Thaya-Brücke, einst Symbol des „Eisernen Vorhanges“, wurde dabei von der Hardegger Bevölkerung mit roter Folie verpackt, um die neue Funktion der Brücke, die heute sowohl Österreich mit Tschechien als auch die Nationalparke beider Länder verbindet, zu betonen.

Ebenfalls am Samstag wurde in Waitzendorf der „Dodamaunaweg“ eröffnet. Einige hundert rote Dodamauna (Vogelscheuchen), der Beitrag der Gemeinde Schrattenthal zum Festival, wurden dabei nicht nur in den Orten, sondern auch entlang eines Wanderweges durch die Weingärten von Obermarkersdorf, Schrattenthal und Waitzendorf aufgestellt.


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